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Alarmierung
 

Die FF Wandsbek-Marienthal wird wie alle freiwilligen Feuerwehren in Hamburg über einen so genannten Piepser alarmiert.

Dieser Piepser ist ein Digitaler Meldeempfänger, kurz DME. Über den Pieper kann die Einsatzzentrale einen Alarmtext mit bis zu 220 Zeichen übermitteln, außerdem können mehrere verschiedene Schleifen programmiert werden. Durch verschiedene Piepstöne ist man in der Lage, schon anhand des Tones die Art des Einsatzes erkennen.

Vollalarm: Der Vollalarm wird bei Feuer sowie technischer Hilfeleistung ausgelöst, sowie bei Einsätzen für eine Sonderkomponeten (z. B.: Fernmeldedienst oder Dekontamination).

Erstversorgung: Die Erstversorgungsschleife betrifft nur freiwillige Feuerwehren in Hamburgs Randgebieten, die zur Erstversorgung alarmiert werden, um längere Zeiten bis zum Eintreffen eines Rettungswagens zu überbrücken.

Kleinalarm: Die Kleinalarmschleife wird z.B. bei 'Feuer klein' ausgelöst. Dies kann ein brennender Müllcontainer, ein PKW oder brennender Unrat sein. Diese Einsätze werden alleine von der freiwilligen Feuerwehr abgearbeitet.

Breitstellung: Diese Schleife ermöglicht der Einsatzzentrale (FEZ) eine Freiwillige Feuerwehr in die Bereitstellung zu rufen. Dies bedeutet, dass die Einsatzbereiten Kräfte sich umgehend zum Gerätehaus zu begeben haben, um dort die Einsatzbereitschaft herzustellen. Dies geschieht zum Beispiel bei einer Sturmflut.
Für diesen Fall gibt es die so genannte Deichverteidigungsschleifen, die bei entsprechenden Hochwasserpegelständen ausgelöst wird, um in die in der Deichverteidigung eingebundenen Wehren zum Einsatz zu rufen. Auch dieser Piepston unterscheidet sich von den anderen.

Gleichzeitig zum Auslösen erscheint auf dem DME ein Text, der den Einsatzkräften schon grobe Informationen über Einsatzart und Ort liefert, zum Beispiel:

A 13:17 FEU Musterstraße 17 - im 4 Stock Rauchentwicklung - WDBMA1 ; 21DL 1A/13:17/03.JUN.06

Ausgeschrieben bedeutet dies:
Alarm 13:17 Uhr, „Feuer in der Musterstraße 17“. Fahrzeuge der Berufsfeuerwehrwache Wandsbek (21) wurden mit alarmiert, Vollalarm um 13:17 Uhr am 3. Juni 2006.

Zusätzlich zum Text auf dem DME wird von der Einsatzzentrale ein Alarmfax an das Gerätehaus der alarmierten freiwilligen Feuerwehr gesendet. Hier sind noch mehr Informationen hinterlegt:

13:17 03.06.2006 FEZ Feuerwehr Hamburg Seite 1 von 1

Mustermann

HELS: 074456832
FELS: 074456832

13:17_03.06.2006

FEU

22041 Hamburg / Wandsbek
Musterstraße 17

Anfahrtsstraße:
AS 1: Meierstr. -> 3.links Ottostr. -> 2.rechts Musterstraße

AS 2:
AS 3:
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

-> von RTW 21 G
im 4 Stock Rauchentwicklung

WDBMA1 21DL *21HLF1 21HLF2 21KLF

Bereits alarmierte Kräfte

21 RTW G

Objektinformationen

1. Zugstandort
2. Zugstandort
3. Zugstandort
4. Zugstandort



Wasserversorgung:

Hydranten vor Hs.Nr. 1 8 11 18 21 25


Die Anfahrtshilfe bezieht sich auf die Kräfte der Berufsfeuerwehr, hier ist der direkte Weg zur Einsatzstelle von der Berufsfeuerwehrwache beschrieben.

Auf diesem Fax können noch weitere Informationen hinterlegt sein. Diese Informationen werden von den Mitarbeitern der Berufsfeuerwehr erarbeitet und auf den Computern in der Leitstelle hinterlegt. Sollte ein Einsatz in diesem Objekt gemeldet werden, gibt der Leitstellenrechner diese Informationen auch auf dem Fax aus. Dies können Informationen über gelagerte Gefahrenstoffe, mögliche Zugänge oder die Lage der Brandmeldeanlage sein.


Die meisten freiwilligen Feuerwehren in Hamburg sind im so genannten Erstalarm. Dies bedeutet, dass die freiwillige Feuerwehr rund um die Uhr und das ganze Jahr lang innerhalb von 6 Minuten ausgerückt sein muss. Die Mindeststärke der Mannschaft besteht aus einer Staffel ( sechs Funktionen).

Einige freiwillige Feuerwehren sind werktags zeitweise außer Dienst. Dies liegt daran, dass die geforderte Mannstärke nicht innerhalb von 6 Minuten verfügbar ist. Andere freiwillige Feuerwehren werden nur bei Großschadenslagen oder Unwetterereignissen alarmiert.

Ein Teil der freiwilligen Feuerwehren Hamburgs hat Sonderaufgaben, die ein zeitnahes Ausrücken nicht unbedingt erfordern. Diese werden im ganzem Stadtgebiet eingesetzt.

Alle im Erstalarm eingebunden freiwilligen Feuerwehren haben ihr eigenes Einsatzgebiet. Sollte im Einsatzgebiet der freiwilligen Feuerwehr ein Einsatz gemeldet werden, wird zusätzlich zum zuständigen Löschzug der Berufsfeuerwehr auch die freiwillige Feuerwehr mit alarmiert. Bei Einsatzarten wie „Feuer klein“ oder kleineren technischen Hilfeleistungen arbeitet die jeweilige freiwillige Feuerwehr Einsätze alleine ab, bei Unwetter häufig auch im gesamten Hamburger Stadtgebiet.


Das kommt dabei raus, wenn wir alarmiert werden -

unsere aktuellen Einsätze!
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