Freiwillige Feuerwehr Wandsbek-Marienthal

Für Sie im Einsatz.

Informationen

Die Fernmeldekomponente der FF Wandsbek-Marienthal erhält in kürze neues Einsatzmittel – Praktische Drohnenausbildung beginnt!

Die Fernmeldekomponente der FF Wandsbek-Marienthal erhält in Kürze als neues Einsatzmittel eine Drohne der Firma Sitebots (Modell Sitebots M4). Nachdem bereits sechs Mitglieder der Einsatzabteilung eine 6-stündige theoretische Unterweisung inklusive einer theoretischen Abschlussprüfung erfolgreich absolviert hatten, begann am vergangenen Samstag (14.11.2020) für drei Mitglieder in Hamburg-Sülldorf die praktische Unterweisung.

Begonnen wurde an diesem Tag mit einer ausgibiegen technischen Einweisung in das Modell Sitebots M4 inklusive des Zusammenbaus der Drohne, der Unterweisung in die technischen Rahmendaten sowie spezifischen Besonderheiten des Fluggeräts.

Nachdem dies abgeschlossen war, ging es dann das erste Mal in die Luft. Auf dem Stundenplan des Ausbilders standen zunächst Basisflugmanöver wie der korrekte, unfallfreie Start wie die ebenfalls komplikationslose Ladung der Drohne. Im Anschluss ging es an das Fliegen von Kreisen, Achten sowie das Abschätzen von Entfernungen und Höhen.

Diese Aufgaben werden in der näheren Zukunft dann durch die drei Kameraden innerhalb der Wehr in ihrer neuen Funktion als Drohnenmultiplikatoren weitergegeben. Dies schließt natürlich die ebenfalls erfolgreich bestandene, theoretische Prüfung der weiteren als Drohnenpiloten vorgesehenen Mitglieder ein!

Bevor die Mitglieder der FF Wandsbek-Marienthal jedoch eigenständig abheben dürfen, müssen diese in Eigenregie pro Person weitere 20 Flugstunden sammeln. Abschließen findet in Zusammenarbeit mit der Hamburg Port Authority (HPA) auf deren Gelände eine letzte Trainingseinheit statt bevor es heißt: FF Wandsbek Marienthal Drohne startklar und über DME einsatzbereit!

Die FF Wandsbek-Marienthal freut sich auf die in Zukunft neu anstehenden Aufgaben als Drohnenpiloten!

FF Wandsbek-Marienthal erhält von der Feuerwehr Hamburg Alltagsmasken

Am heutigen Dienstag den 03.11.2020 erhielt die Einsatzabteilung der FF Wandsbek-Marienthal mehrfach nutzbare und waschbare Alltagsmasken (Mund-Nasen-Schutz) von der Technik- und Logistikabteilung der Feuerwehr Hamburg geliefert. Hiermit ist die Zeit der „Einmalmasken“ vorbei wodurch die FF Wandsbek-Marienthal einen deutlich ökologischeren und ökonomischeren Weg zur Eindämmung des Coronavirus leistet.

Parallel hierzu ließ sich die Einsatzabteilung eigenes angefertigte Alltagsmasken bedrucken!


Perfekt für Sie geschützt und auch, in dieser für uns alle schwere Zeit, rund um die Uhr für Sie im Einsatz – Ihre FF Wandsbek-Marienthal!

Mehrere Großbrände binnen 7 Tagen fordern auch die FF Wandsbek-Marienthal

Zwischen dem 19.09.2020 und dem 25.09.2020 kam es gleich zu mehreren nennenswerten Großbränden in Hamburg, bei denen auch die Einsatzkräfte der FF Wandsbek-Marienthal gefordert wurden.

Am Abend des 19.09.2020 kam es zu einem Großbrand im vom Einsatzgebiet der FF Wandsbek-Marienthal recht weit entfernten Stadtteil Wilhelmsburg. Hier brannte eine komplett unterkellerte Lagerhallte mit den Abmessungen 50×20 Metern in voller Ausdehnung.

Am Mittag des 20.09.2020 wurden die Einsatzkräfte der FF Wandsbek-Marienthal zur Ablösung der vor Ort befindlichen zu dieser Einsatzstelle alarmiert. Vor Ort nahm die FF Wandsbek-Marienthal 2 Schaumrohre zwecks Flutung des Kellers in dem mehrere Tonnen Kunstoffgranulat sowie eine große Zahl gepresstes Papier lagerten. Nach ca. 5 Stunden wurden die FF Wandsbek-Marienthal aus dem Einsatz entlassen. Der Einsatz an sich zog sich noch über mehrere Tage hin.

Am späten Abend des 25.09.2020 kam es dann zum nächsten Großeinsatz in Hamburg, dieses Mal im Hamburger Stadtteil Winterhude. Vor Ort brannten mehrere Bootshallen mit einer Gesamtgröße von ca. 3500m2. Hier wurde die FF Wandsbek-Marienthal, etwas zeitversetzt, mit beiden Einsatzkomponenten (Fernmelde- und Brandschutzkomponente) an die Einsatzstelle alarmiert. Vor Ort baute ein Teil der Kameraden den GW-FM sowie den Führungs- und Lageanhänger für die Einsatzleitung auf, der andere Teil rüstete sich mit schweren Atemschutz für die Brandbekämpfung aus – diese wurden jedoch nicht weiter eingesetzt.

Da es parallel zu einer weiteren Brandserie von Kleinfeuern im Einsatzgebiet der FF Wandsbek-Marienthal kam, wurde die Brandschutzkomponente zeitnah aus dem Einsatz abgezogen.

In beiden Fällen ist die besonders gute Zusammenarbeit zwischen den Kollegen der Berufsfeuerwehr sowie dem Kameraden der anderen Freiwilligen Feuerwehren hervorzuheben!

Fotos: Blaulichtnews Hamburg + Presseservice Ebner

Hamburger Feuerkasse überreicht mobile Rauchverschlüsse an Feuerwehr Hamburg – Schnelle Hilfe für rauchfreie Rettungswege auch für die FF Wandsbek-Marienthal

Einsatzkräfte und auch Hausbewohner sind während der Brandbekämpfung großen Gefahren ausgesetzt – eine davon ist giftiger Brandrauch insbesondere in Mehrfamilienhäusern. Die Feuerwehr muss meist über das Treppenhaus vordringen und die Tür zur Brandwohnung öffnen. Dabei gelangt lebensgefährlicher Rauch in Flucht- und Rettungswege. Mobile Rauchverschlüsse können dies verhindern. Deshalb stellt die Hamburger Feuerkasse nun 150 Rauchverschlüsse im Wert von insgesamt 60.000 Euro zur Verfügung, sodass in Zukunft alle Hamburger Löschfahrzeuge der Berufsfeuerwehr und jedes Erstangrifffahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg mit einem Exemplar ausgerüstet sein werden.

„Mit einem mobilen Rauchverschluss lassen sich Treppenhäuser und Flure für die Selbst- und Fremdrettung rauchfrei halten, lebensgefährliche Rauchgasinhalationen vermeiden, kritische Einsatzsituationen entschärfen und Sachschäden mindern“, erläutert Oberbranddirektor Dr. Christian Schwarz, Leiter der Feuerwehr Hamburg. Mit der Ausrüstung unterstützt die Hamburger Feuerkasse die Zielsetzung der schadenarmen Einsatztaktik der Hamburger Feuerwehr. „Wir ermöglichen damit den Feuerwehren, die Ausbreitung von Brandrauch noch besser als bisher zu kontrollieren und zu begrenzen“, sagt Stephan Lintzen, Landesdirektor der Hamburger Feuerkasse. „Als öffentlicher Versicherer engagieren wir uns in der Hansestadt aus langjähriger Tradition für die Brandschutzaufklärung und den Schutz der Hamburger Bevölkerung. Durch unsere erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Hamburg und die Ausstattung der Hamburger Löschfahrzeuge verfolgen wir das Ziel, im Ernstfall Schlimmeres zu verhindern.“

Die Verwendung ist denkbar einfach: Innerhalb weniger Sekunden kann eine Einsatzkraft den Rauchverschluss anbringen. Mobile Rauchverschlüsse sehen aus wie ein Duschvorhang und lassen sich ähnlich wie eine Reckstange größenvariabel in den Türrahmen klemmen. Durch das handliche Tragetaschen-Format ist es problemlos möglich, den mobilen Rauchverschluss schnell an den Einsatzort zu bringen. Die Verwendung erfordert grundsätzlich keine Änderung des einsatztaktischen Vorgehens der Feuerwehr. „Der vorgehende Angriffstrupp kann ab sofort bei jeder Brandbekämpfung einen mobilen Rauchverschluss installieren und somit Rettungswege von Beginn an vor Rauch schützen“, sagt Dr. Schwarz. Auch den Feuerwehrfrauen und -männern bieten die Rauchverschlüsse zusätzliche Sicherheit. Da das Material schwer entflammbar ist, können sie hinter den Rauchverschlüssen in Deckung gehen. „Das senkt auch die Gefahr, nach dem Öffnen der Tür durch Stichflammen verletzt zu werden.“

(Quelle Text + Bilder: Pressestelle der Feuerwehr Hamburg)

Leuchtender Wegweiser für die Feuerwehr Kinderfinder hilft Leben retten!

Wenn es brennt, geraten Kinder oft in Panik und bringen sich dadurch noch zusätzlich in Gefahr. Anstatt auf sich aufmerksam zu machen, verstecken sie sich aus Angst vor dem Feuer unter dem Bett, im Schrank oder hinter den Gardinen. Ist der Einsatzort bereits stark verraucht, kann die Feuerwehr bei einem Rettungseinsatz nur schwer feststellen, in welchem Raum sich möglicherweise noch ein Kind aufhält.

Eine Lösung bietet der Kinderfinder der Feuerwehr Hamburg und der Hamburger Feuerkasse: Der neongelbe Aufkleber weist den Einsatzkräften der Feuerwehr den Weg und signalisiert: Hinter dieser Tür könnten Kinder sein!

Der beste Platz für den Kinderfinder:

Der Kinderfinder kann als Aufkleber leicht auf jeder Kinderzimmertür angebracht werden. Da Brandrauch nach oben steigt, empfehlen Feuerwehr Hamburg und Hamburger Feuerkasse, den Kinderfinder im unteren Drittel der Tür anzubringen.

Mit dem Kinderfinder erhält der Rettungstrupp einen wichtigen Hinweis und kann gegebenenfalls seine Suchtaktik ändern: Räume mit dem Aufkleber an der Tür werden von der Feuerwehr genauer untersucht und Kinder, die sich in ihrem Versteck sicher fühlen, können gefunden werden. Im Notfall können so wertvolle Sekunden, die über Leben und Tod entscheiden, gewonnen werden. Denn dank seiner neongelben Signalwirkung ist der Kinderfinder auch bei Dunkelheit oder starker Rauchentwicklung für die Feuerwehreinsatzkräfte gut zu erkennen. Ein positiver Nebeneffekt: Der Kinderfinder gibt Eltern den Anlass, mit ihren Kindern über das richtige Verhalten im Brandfall zu sprechen.

Den Kinderfinder erhalten Sie an folgenden Stellen:

* Direktbetreuung der Hamburger Feuerkasse (Kleiner Burstah 6-10)

* In allen Agenturen der Hamburger Feuerkasse

* In der HASPA Filiale Innenstadt (Jungfernstieg 4-5)

* im Haspa Finanz-Center Poppenbüttel (AEZ Heegbarg 31)

* Im Feuerwehr Informationszentrum (FIZ) Berliner Tor

* In der Hauswache der Feuer- und Rettungswache Berliner Tor

(Quelle: Hamburger Feuerkasse)

Neue Spinde für die Einsatzabteilung und die Jugendfeuerwehr sowie Indienststellung des Wachinformationssystems (WIS)

Am vergangenen Montag wurden überraschend, weil einen Tag zu früh, die neuen Spinde für die Einsatzabteilung sowie die Jugendfeuerwehr angeliefert. Da die Anlieferung auf einen Montag und somit einen Dienstabend der Einsatzabteilung fiel, konnten die vielen anwesenden Hände die neuen Spinde gleich aufbauen und „in Dienst stellen“.

Die neuen Spinde verfügen, im Vergleich zu den in die Jahre gekommenden Spinde, über ein separates abschließbares Fach im oberen Teil des Spindes sowie ca. 10cm mehr Platz für die Dienstkleidung. Auch die Helmablage ist deutlich besser geeignet, da das Helminnenfutter nach schweißtreibender Arbeit, auf der neuen Ablage deutlich besser trocknen kann.

Am selben Tag wurde am Stützpunkt der FF Wandsbek-Marienthal außerdem das neue Wachinformationssystem, kurz WIS, in Betrieb genommen. Auf dem schon vor einiger Zeit montierten Bildschirm werden den Einsatzkräften im Alarmfalle einsatzrelevante Informationen wie die Anfahrt (inkl. Kartenausschnitte), Wasserversorgung (noch in Planung), mitalarmierte Einsatzkräfte sowie weitere Informationen dargestellt.

Die FF Wandsbek-Marienthal freut sich sehr über diese teilweise sehr innovativen Neuerungen!