Freiwillige Feuerwehr Wandsbek-Marienthal

Für Sie im Einsatz.

Informationen

FEUER BUNDESAUTOBAHN

Auf der Autobahn A24 zwischen der Anschlussstelle Hamburg-Jenfeld und dem Horner Kreisel brannten zwei Zugmaschinen auf einem Sattelschlepper in voller Ausdehnung. Das Feuer wurde mit 2 C-Strahlrohren sowie einem Schaumrohr gelöscht. Auf Grund der schwierigen Wasserversorgung wurde durch die FF Wandsbek-Marienthal parallel zur Brandbekämpfung ein Pendelverkehr zum Befüllen des Abrollbehälter Wasser der BF Billstedt eingerichtet. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten zogen sich bis in den Mittag hin.

FEUER 4. ALARM MENSCHENLEBEN IN GEFAHR

Erstmeldung FF Wandsbek-Marienthal: FEUER 2.ALARM MENSCHENLEBEN IN GEFAHR

Am Sonntagmorgen wurde die Feuerwehr Hamburg in die Jenfelder Alle im Hamburger Stadtteil Jenfeld gerufen. Mehrere Anrufer meldeten über den Notruf 112 eine starke Rauchentwicklung unter dem Dach eines Mehrfamilien-Wohnhauskomplexes. Durch die Rettungsleitstelle wurden sofort ein Löschzug der Berufsfeuerwehr, sowie eine Freiwillige Feuerwehr zu der Einsatzstelle alarmiert. Der Gerätewagen der Feuer- und Rettungswache Wandsbek befand sich zu diesem Zeitpunkt auf der Rückfahrt von einem anderen Einsatz und kam zufällig an der Brandstelle vorbei. Ein Frau stand im 6. Obergeschoss auf dem Balkon, schwarzer Brandrauch und Flammen drangen aus dem Fenster direkt daneben ins Freie. Aufgrund der umfassenden Rückmeldung des Gerätewagens wurde noch auf der Anfahrt der Brandschutzkräfte die Alarmstufe auf „2. Alarm, Menschenleben in Gefahr“ erhöht, weitere Kräfte wurden alarmiert. Als die Kräfte des Löschzugs eintrafen, wurde sofort eine Drehleiter zur Menschenrettung in Stellung gebracht. Ein Angriffstrupp drang unter Atemschutz in das 6. Obergeschoss vor. Die Flammen schlugen zu diesem Zeitpunkt bereits aus dem Fenster in das Dach – direkt neben dem Balkon mit der Frau. Der Angriffstrupp drang in die Wohnung vor, um der Frau beim Einstieg in den Korb der Drehleiter zu helfen. Diese ließ sich allerdings nicht dazu bewegen, den Rettungskorb zu besteigen. Der Frau wurde kurzerhand eine Fluchthaube über den Kopf gezogen, um sie anschließend durch die brennende Wohnung hindurch aus akuter Lebensgefahr zu retten. Nach einer erste Versorgung durch Notfallsanitäter vor Ort wurde sie mit einer Rauchgasinhalation in ein Krankenhaus befördert. Eine weitere Frau, die direkt neben der brennenden Wohnung wohnte, wurde ebenfalls durch Einsatzkräfte der Feuerwehr Hamburg gerettet.

Die Flammen aus der Brandwohnung hatten zu diesem Zeitpunkt bereits auf das Dach übergegriffen, eine zunehmende Rauchentwicklung verdeutlichte die Brandausbreitung. Es stand zu befürchten, dass die gesamte Dachfläche des aus drei Wohneinheiten bestehenden Komplexes betroffen sein könnte. In kurzer Folge wurde die Alarmstufe über 3. Alarm auf 4. Alarm erhöht. Zusätzlich wurden die Höhenretter und eine Spezialeinheit der Freiwilligen Feuerwehr für besondere technische Hilfeleistung alarmiert, um das Dach großflächig öffnen zu können. Insgesamt wurden 89 Menschen und zwei Katzen aus den drei Wohneinheiten evakuiert und in drei von der Hamburger Hochbahn bereitgestellten Linienbussen durch eine Betreuungseinheit des Malteser Hilfsdienstes betreut. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden umliegende Anwohner über Rundfunk und die Warn-App „NINA“ aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Auf der Vorderseite des Gebäudes gingen zwei Drehleitern und das 53-Meter-Teleskopmastfahrzeug in Stellung, um eine Brandbekämpfung durchzuführen und um eine sichere Arbeitsplattform für die Höhenretter bei der Dachöffnung zu bieten. Mehrere Trupps nahmen unter Atemschutz C-Rohre in die Brandwohnung und über die jeweiligen Treppenhäuser der drei Wohneinheiten in die Dachbereiche vor. Das Feuer war bis zu einer Brandwand durchgelaufen und begann sich über eine Verbindung in den Mittelteil des Wohnkomplexes auszubreiten. Von Außen wurde auf der Rückseite des Gebäudes ein B-Rohr als Riegelstellung eingesetzt. Hiermit konnte eine Ausbreitung solange verhindert werden, bis die Trupps im Innenangriff im Dach das Feuer aufhalten konnten. Während der Löscharbeiten stürzten Teile der Dachtraufe ab. Dies zeigte, dass die Gefahr jederzeit real war und die Absperrungen sorgfältig gewählt waren. Durch die Höhenretter und die Freiwillige Feuerwehr Warwisch wurden mehrere Öffnungen im Dach für Rauch- und Wärmeabzug geschaffen. So konnte die Brandbekämpfung im Innern des Gebäudes effizient durchgeführt werden. Nur durch den robusten und umfassenden Einsatz der Kräfte von Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren konnte eine Brandausbreitung auf große, nicht betroffene Teile des Wohnkomplexes verhindert werden. Der Gebäudeteil mit der Brandwohnung ist derzeit unbewohnbar, die Bewohnerinnen und Bewohner werden anderweitig untergebracht. Um 13:00 Uhr konnte „Feuer aus – Abspannen“ gemeldet werden, gut fünf Stunden nach Notrufeingang. Die Brandursache ist bislang unklar und wird durch die Polizei ermittelt. Die Feuerwehr Hamburg war mit 51 Fahrzeugen und 172 Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren vor Ort im Einsatz für Hamburg.

Text: Pressestelle Feuerwehr Hamburg

Fotos: Waldeck Fotografie

FEUER 3.ALARM

Der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg wurde gestern Abend (13.04.2021) von mehreren Anrufern über den Notruf 112 ein Wohnungsbrand in einem dreigeschossigen Mehrfamilienhaus im Stadtteil Farmsen-Berne gemeldet. Starke Rauchentwicklung und Flammen aus mehreren Fenstern der Wohnung im 2. Obergeschoss seien auf der Vorder- und Rückseite des Gebäudes mit ausgebautem Dachgeschoss deutlich erkennbar. Daraufhin alarmierte der Führungs- und Lagedienst noch vor dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte weitere Löschgruppen und Freiwillige Feuerwehren mit der Alarmstufe Feuer2.

Vor Ort erkundete der Zugführer des ersten Löschzuges einen ausgedehnten Wohnungsbrand und leitetet die Brandbekämpfung durch zwei Trupps mit umluftunabhängigem Atemschutz und je einem C-Rohr im Innenangriff und von außen über eine Drehleiter ein. Die Bewohnerin der Brandwohnung im 2. Obergeschoss und ihre drei Kinder hatten sich bereits eigenständig und unverletzt ins Freie gerettet. Kurz darauf stellte der Einsatzleiter fest, dass Flammen aufgrund der hohen Brandintensität bereits die darüber liegende Dachgeschosswohnung erreicht und Teile der Dachkonstruktion in Brand gesetzt hatten. Um einen umfassenden Löschangriff auch von außen über mehrere Drehleitern durchführen zu können, erhöhte dieser dann vorsorglich erneut die Alarmstufe auf Feuer3. Während der Löscharbeiten gelang es einem Löschtrupp, zwei Katzen unverletzt aus der Dachgeschosswohnung zu retten. Im weiteren Verlauf konnten die Einsatzkräften durch den Einsatz von zwei Trupps im Innenangriff und zwei Trupps von außen über Drehleitern, auf der Vorder- und Rückseite des Gebäudes, mit jeweils einem C-Rohr das Feuer in der Brandwohnung und im darüber liegenden Dachstuhl schnell zu löschen. Einsatzkräfte die sich noch auf der Anfahrt befanden, konnten somit zu ihren Standorten zurückkehren. Das alarmierte Teleskopmastfahrzeug TMF53 musste nicht eingesetzt werden. Für die umfangreichen Nachlöscharbeiten wurden Teile der Dachkonstruktion geöffnet abgelöscht und mit einer Wärmebildkamera auf Glut- und Wärmenester überprüft. Zusätzlich ergriffen weitere Trupps Sicherungsmaßnahmen zur Verhinderung von Löschwasserschäden. Durch das schnelle Eingreifen, den massiven Löschangriff sowie die Wohnungsbaulichenmaßnahmen zur Verhinderung der unkontrollierten Brandausweitung konnte hier größer Sachschaden verhindert werden. Nach Abschluss der Nachlösch- und Belüftungsarbeiten wurde die Einsatzstelle der Polizei zur Brandursachenermittlung übergeben. Diese klärte in Absprache mit der Hausverwaltung auch die weitere Unterbringung der Bewohner aus den Betroffenen Wohnungen, weil diese zum Teil für unbewohnbar erklärt werden mussten.

Insgesamt waren rund 90 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr und der Berufsfeuerwehr Hamburg mit drei Löschzügen, dem Feuerwehrleitungsdienst, einem Führungsdienst A und B, einem Umweltdienst, einem Bereichsführer FF, ein Wechselladefahrzeug mit Abrollbehälter Atemschutz, je eine Freiwillige Feuerwehr zur Versorgung der Einsatzkräfte und Führungsunterstützung, ein Wechselladefahrzeug mit Mulde und Schlauchmaterial sowie der diensthabende Pressesprecher vor Ort im Einsatz.

Presseberichte:

https://mobil.mopo.de/hamburg/polizei/feuer-und-rauchsaeule-wohnung-steht-in-flammen—grosseinsatz-in-hamburgs-osten-38285320

https://www.hamburg1.de/news/19909

https://www.24hamburg.de/hamburg/farmsen-berne-feuerwehreinsatz-in-der-busbrookhoehe-90458210.html

Text: Pressestelle Feuerwehr Hamburg

FEUER

In einem Mehrfamilienhaus brannte zunächst Essen im Topf in der Küche einer Dachgeschosswohnung. Das zunächst kleine Feuer griff binnen kurzer Zeit auf weitere Kücheneinrichtung sowie das Dach über. Bei Ankunft schlugen bereits Flammen aus dem Dachbereich, umgehend wurde ein C-Strahlroh über den Treppenraum sowie ein weiteres C-Strahlrohr über die Drehleiter der Feuer- und Rettungswache Wandsbek vorgenommen. Nachdem das Feuer gelöscht werden konnte, mussten große Bereiche des Dachs über die Drehleiter aufgenommen und weitere Glutnester abgelöscht werden. Der Einsatz zog sich insgesamt über einen Zeitraum von knapp 2,5 Stunden!

Pressebericht:

https://mobil.mopo.de/hamburg/polizei/feuer-in-hamburg-dach-geraet-beim-kochen-in-brand—wohnung-unbewohnbar-38180518

FEUER NOTFALL

Erstmeldung: FEUER (FEU)

Anrufer meldeten der Feuerwehr über den Notruf 112 eine starke Rauchentwicklung aus einem Keller eines Mehrfamilienhauses. Diese Lage wurde wie gemeldet vorgefunden, bei der Ankunft der Einsatzkräfte drang dichter Rauch aus mehreren Kellerfenstern zweier Hauseingänge. Umgehend wurde ein Löschangriff mittels zweier C-Strahlrohre über zwei Hauseingänge vorgenommen und der brennende Kellerraum mittels Zangenangriff gelöscht. Auf Grund des erhöhten Bedarfs an Atemschutzgeräteträgern forderte der Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr im Verlaufe des Einsatzes eine weitere Freiwillige Feuerwehr an.

Während der Löscharbeiten klagten zwei Bewohner der betreffenden Hauseingänge über Kopfschmerzen und Atembeschwerden, sodass ein Rettungswagen nachgefordert werden musste. Nach kurzer Behandlung durch die Rettungswagenbesatzung verblieben die zwei Personen jedoch an der Einsatzstelle und lehnten eine Beförderung in ein nahegelegenes Krankenhaus ab.

Nachdem das Feuer erfolgreich bekämpft wurde, mussten diverse Kellerräume und Wohnungen kontrolliert und teilweise gewaltsam geöffnet werden.

Da sich die Entrauchung der Kellerräume als schwierig herausstellte, wurde vom Einsatzleiter ein Gerätewagen Rüst 2 (GWR2) der Feuer- und Rettungswache Billstedt mit einem Be- und Entlüftungsgerät nachgefordert. Die Nutzung dieses Spezialgerätes zeigte nach ca. 30 Minuten Wirkung, so dass nach ca. 2 1/2 Stunden Einsatzdauer „Abspannen“ gegeben werden konnte.

FEUER 2.ALARM

Der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg wurde am Donnerstagabend über den Notruf 112 eine Rauchentwicklung aus einem Autohaus im Holstenhofweg in Hamburg Marienthal gemeldet. Der Disponent alarmierte umgehend mit dem Stichwort „Feuer“ die zuständige Hamburger Löschgruppe der Feuer-und Rettungswache Wandsbek sowie die Freiwillige Feuerwehr Tonndorf zu der angegebenen Einsatzstelle. Als die ersten Einsatzkräfte im Holstenhofweg eintrafen, stellten sie fest, dass in einer Garage einer Rohrreinigungsfirma in einem 4-geschossigen Industriegebäude mit angrenzenden Gewerbetrakt ein PKW sowie ein Kleintransporter aus bisher ungeklärter Ursache brannten. Aufgrund der massiven Rauchentwicklung hat der Einsatzleiter die Alarmstufe auf „Feuer, 2 Löschzüge“ erhöht und umgehend eine Brandbekämpfung durch einen Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz mit einem C-Rohr eingeleitet. Aufgrund der starken Brandbeaufschlagung innerhalb der Garage sind Teile einer abgehängten Decke herabgefallen und gefährdeten die Einsatzkräfte zusätzlich. Als der zweite Löschzug an der Einsatzstelle eingetroffen ist, konnte ein zweites C-Rohr über einen weiteren Zugang vorgenommen werden. Um einen weiteren Angriffsweg zu schaffen wurden Teile der Rolltore mit einem Trennschleifer gewaltsam geöffnet, das Gebäude wurde stromlos geschaltet. Gegen 21:00 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden und es wurde eine Druckbelüftung eingeleitet. Die Nachlöscharbeiten zogen sich über eine längere Zeit hin, die Fahrzeuge sowie die Garage wurden mit einer Wärmebildkamera laufend kontrolliert. Die Einsatzstelle wurde im Anschluss zur Brandursachenermittlung an die Polizei sowie an den Eigentümer übergeben.

Gegen 00:18 Uhr wurde der Feuerwehr Hamburg erneut eine Rauchentwicklung aus der Garage gemeldet. Die Einsatzkräfte stellten am Einsatzort fest, dass in der Garage ein weiterer Kleintransporter brannte. Dieses Fahrzeug war beim Einsatz am Vorabend nicht betroffen. Das Feuer wurde durch einen Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz mit einem C-Rohr zügig gelöscht.

Kräfte im Einsatz: zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, zwei Freiwillige Feuerwehren, ein B-Dienst, ein Umweltdienst, zwei Wechselladerfahrzeuge mit den Abrollbehältern Atemschutz und Ladebordwand sowie der diensthabende Pressesprecher. Insgesamt 50 Einsatzkräfte.

Text: Pressestelle Hamburg

Fotos: Waldeck Fotografie

FEUER 6.ALARM

Am frühen Mittwochmorgen meldeten Anrufer über den Notruf 112 Feuerschein in einer Lager- und Produktionshalle im Stenzelring in Hamburg Wilhelmsburg. Durch die Rettungsleitstelle wurde sofort die Alarmstufe „Feuer 2“ ausgelöst, 2 Löschzüge der Berufsfeuerwehr und mehrere Freiwillige Feuerwehren wurden zu der angegebenen Adresse alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte stand eine Lagerhalle bereits in Vollbrand, das Feuer hatte auf eine zweite, angrenzende Lagerhalle übergegriffen. Daraufhin forderte der Einsatzleiter weitere Einsatzkräfte nach und erhöhte die Alarmstufe auf „Feuer 4“. In den Lagerhallen waren überwiegend Kartonagen und Nüsse und Trockenfrüchte gelagert, sodass das Feuer reichlich Nahrung fand. Die Brandausbreitung verlief rasant, sodass die Alarmstufe in schneller Folge auf „Feuer 5“ und anschließend auf „Feuer 6“ erhöht wurde. Aufgrund der starken Rauchentwicklung und dem Funkenflug wurde die Bahnlinie östlich der Brandstelle gesperrt, die Bevölkerung wurde über WarnApps und Rundfunkdurchsagen zum Schließen von Fenstern und Türen aufgefordert. Die Wasserversorgung gestaltet sich aufgrund der großen benötigten Löschwassermengen als schwierig, dennoch konnte das Übergreifen des Brandes auf eine dritte Lagerhalle mit Furnieren verhindert werden.

Im Verlauf der Löscharbeiten wurden 2 Radlader und 1 Bagger des Technischen Hilfswerks THW angefordert, um das Brandgut aus den Lagerhallen zu befördern. Mithilfe von Drohnen wurde die Einsatzstelle durch das THW aus der Luft erkundet, um der Einsatzleitung Echtbilder und Wärmebilder zur Verfügung zu stellen. Ein Wasserwerfer der Werkfeuerwehr Holborn, der eigentlich zur Brandbekämpfung in Raffinerien eingesetzt wird und 16.000 Liter Wasser pro Minute werfen kann, wurde durch den Einsatzleiter angefordert. Absorberschlengel zur Löschwasserrückhaltung wurden auf dem Ernst-August-Kanal ausgebracht. Zwischenzeitlich wurden 6 B-Rohre, 5 C-Rohre, Wasserwerfer der WF Holborn, Wasserwerfer über Teleskopmastfahrzeug 53, Wasserwerfer über zwei Drehleitern zur Brandbekämpfung eingesetzt.

Schwer zugängliche Teile der Brandstelle wurden mithilfe des THW-Baggers und der Radlader geräumt und gezielt abgelöscht. Es wurden am Donnerstag, den 14.01. weiterhin Glutnester mittels Teleskopmastfahrzeug (TMF53), Wasserwerfer und Drehleitern abgelöscht. Das THW konnte am Vormittag mit Dank aus dem Einsatz entlassen werden. Die Warnungen der Bevölkerung wurden ebenfalls am Vormittag aufgehoben. Das Brandgut und diverse Bauteile wurden für die Kontrolle und Brandbekämpfung durch ein privates Abbruchunternehmen abgebrochen, bzw. umgeschichtet. Um 17:15 Uhr, knapp 36 Stunden nach Brandausbruch, wurde durch den Einsatzleiter „Feuer aus“ gemeldet. Anschließend wurden die Einsatzmittel zurückgebaut und die Einsatzstelle der Polizei zur Brandursachenermittlung übergeben. Die Brandstelle wurde in regelmäßigen Abständen durch die Feuerwehr kontrolliert. Es wurden immer wieder Glutnester und kleinere Brandherde abgelöscht. In der Spitze waren über 150 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren zeitgleich, im Verlauf der über 36 Stunden waren insgesamt gut 500 Kräfte im Einsatz.

Text: Pressestelle Feuerwehr Hamburg

Fotos: Presseservice Ebner