Freiwillige Feuerwehr Wandsbek-Marienthal

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KAMPFMITTELFUND ENTSCHÄRFUNG

In der Straße Mühlenhagen im Hamburger Stadtteil Rothenburgsort wurde am Mittwochnachmittag bei Bauarbeiten eine Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Die alarmierten Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes identifizierten den Blindgänger als 500 Pfund schwere englische Sprengbombe mit einem chemischen Langzeitzünder. Da die Bombe durch Zufall von einem Bagger ausgegraben, bewegt und damit extrem gefährlich wurde, mussten sofortige Sperrungen und Evakuierungen der Umgebung eingeleitet werden. Sprengmeister Ronald Weiler zog einen Sperrradius von 300 Metern und einen Warnradius von 500 Metern um die Fundstelle. Der Sperrbereich musste evakuiert werden, für den Warnbereich wurde luftschutzmäßiges Verhalten angeordnet. Weitere Kräfte des Kampfmittelräumdienstes, der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr, sowie der Polizei wurden nachgefordert. Durch das Modulare Warnsystem mit der Warn-App NINA und über den Twitterkanal der Feuerwehr Hamburg wurden die Menschen im betroffenen Bereich über die Entschärfung informiert und aufgefordert den Sperrbereich zu verlassen. Da trotz Absperrungen und Lautsprecherdurchsagen immer wieder Menschen innerhalb des Sperrradius auftauchten, verzögerte sich die Entschärfung deutlich. Erst um 19:35 Uhr konnten die Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes mit der Entschärfung beginnen. Hierfür wurde eine spezielle Hochdruck-Wasserschneid-Anlage eingesetzt. Um 20:33 Uhr konnte der Sprengmeister Entwarnung geben, der Blindgänger war kontrolliert entschärft. Alle Sperrungen konnten anschließend aufgehoben werden. Die Feuerwehr Hamburg war mit 48 Einsatzkräften vor Ort.

Text: Pressestelle Feuerwehr Hamburg