Freiwillige Feuerwehr Wandsbek-Marienthal

Für Sie im Einsatz.

Informationen

FEUER 2. ALARM EXPLOSION

Erhöhung auf FEUER 3. ALARM MASSENANFALL VON BIS ZU 5 VERLETZTEN

Mehrere Anrufer meldeten der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg am frühen Montagmorgen gegen 04:30 Uhr eine Explosion im Hamburger Stadtteil Barmbek Süd. Beim Eintreffen der Hamburger Löschgruppe der Feuer- und Rettungswache Barmbek (F23) wurde festgestellt, dass es in einem Gewerbegebäude mit einer Grundfläche von ca. 8000m² aus bisher ungeklärter Ursache zu einer Explosion gekommen ist. Das Gebäude war stark beschädigt und bereits teileingestürzt. Weitere Gebäudeteile drohten einzustürzen. Eine männliche Person konnte durch die Einsatzkräfte unter Einsatz des eigenen Lebens von den massiv einsturzgefährdeten Trümmern in Höhe des ersten Obergeschosses mit einer Schleifkorbtrage über eine tragbare Leiter gerettet werden. Die Person wurde nach rettungsdienstlicher und notärztlicher Versorgung mit lebensgefährlichen Brandverletzungen in eine Spezialklinik befördert, wo sie gegen Mittag an den schweren Verletzungen verstarb. Das Alarmstichwort wurde durch die Einsatzleitung mehrfach erhöht auf „Feuer 3 Löschzüge mit Massenanfall von verletzten Personen“. In Folge der Explosion kam es zu einem Feuer im Bereich des ersten und zweiten Obergeschosses, dieses wurde im Außenangriff mit zwei C-Rohren gelöscht. Im Verlauf des Einsatzes wurden weitere Brandnester über die Drehleiter bzw. über das Teleskopmastfahrzeug 53 der Technik- und Umweltschutzwache Hamburg (F32) abgelöscht. Eine oberirdisch verlaufende U-Bahnlinie auf der Rückseite des Gebäudes musste gesperrt werden, da diverse Trümmerteile die Gleise blockierten und eine beschädigte Wand drohte auf die Strecke zu stürzen. Eine weitere Personensuche in beschädigten Teilen des Komplexes wurde mit Drohnen und Rettungshunden vorgenommen. Mit Minidrohnen wurden große Bereiche im Inneren abgeflogen und kontrolliert. Gegen Mittag schlug ein Rettungshund im vorderen Teil des Gebäudes an, eine Kontrolle durch Einsatzkräfte der Feuerwehr Hamburg blieb jedoch ohne Feststellung. Konkrete Hinweise auf weitere betroffene Personen gab es nicht. Die Spezialisten der FF Eppendorf (Rüstzug) haben mit einem Baustatiker und einem Vertreter des Bezirksamts Nord das Gebäude in Hinblick auf die weitere Einsturzgefahr kontrolliert und weitere Maßnahmen, unter anderem die Hinzuziehung eines privaten Abbruchunternehmens, besprochen. Für die Gebäudeteile wurde ein Betretungsverbot ausgesprochen und weitere Maßnahmen zur Absicherung der Einsatzstelle wurden durch die Polizei durchgeführt. Umfassende Kontrollen der Einsatzstelle durch Kräfte der Feuerwehr Hamburg am Abend sowie am nächsten Morgen verliefen ohne besondere Auffälligkeiten.

Text: Feuerwehr Hamburg (Social Media)

Fotos: Presseservice Ebner + Waldeck Fotografie

https://mobil.mopo.de/hamburg/einsatz-in-hamburg-toter-nach-explosion–u3-bleibt-auch-am-dienstag-gesperrt-38440130

https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Mann-stirbt-nach-Explosion-im-Hamburger-Stadtteil-Barmbek,barmbek426.html

https://mobil.mopo.de/hamburg/einsatz-in-hamburg-toter-nach-explosion–u3-bleibt-auch-am-dienstag-gesperrt-38440130

https://m.bild.de/regional/hamburg/hamburg-aktuell/hamburg-barmbek-explosion-und-brand-in-buerogebaeude-76571914.bildMobile.html

FEUER

Erstmeldung: FEUER BRANDMELDEANLAGE

In einer Seniorenwohnanlage explodierte in einem Patientenzimmer ein Handyakku, das Feuer war bereits vor Ankunft der Feuerwehr erloschen. Der betroffene Bereich wurde durch die Einsatzkräfte kontrolliert und belüftet.

FEUER

An der Einsatzstelle konnte trotz umfangreicher Erkundungsmaßnahmen keine Feststellung gemacht werden – Blinder Alarm!

FEUER NOTFALL

An der Einsatzstelle brannten Teile des Balkons. Das Feuer wurde bereits vor Ankunft der Feuerwehr gelöscht, eine weibliche Person wurde mit einer Rauchgasvergiftung sowie Verbrennungen im Gesicht unter Notarztbegleitung in eine Spezialklink gebracht. Ein weiteres Eingreifen der Feuerwehr war nicht notwendig.

FEUER

Ein brennender Papierkorb gab Anlass zur Alarmierung – das Kleinfeuer wurde mittels Kleinlöschgerät gelöscht.

FEUER MENSCHENLEBEN IN GEFAHR

Noch auf der Rückfahrt von Einsatznummer 57 wurde die FF Wandsbek-Marienthal über Funk zu einem weiteren Einsatz alarmiert. Im Stadtteil Hamm sollte es in einer Wohnung brennen, die dort lebenden Person sollte sich definitiv noch in der Wohnung befinden. Auf Grund der relativ kurzen Anfahrt traf das Fahrzeug Wandsbek-Marienthal 1 als erstes Löschfahrzeug ein. Umgehend wurde mit dem ebenfalls eintreffendem Zugführer der Feuer- und Rettungswache Berliner Tor eine Erkundung begonnen. Rauchmelderalarm und Brandgeruch waren deutlich wahrzunehmen. Der Angriffstrupp der FF Wandsbek-Marienthal verschaffte sich gewaltsam Zutritt zur Wohnung und rettete den auf der Couch schlafenden Bewohner aus der betroffenen Wohnung und übergab diesen an den ebenfalls anwesenden Rettungsdienst. Nach kurzer weiterer Erkundung durch den Angriffstrupp stellte dieser den Auslöser des Einsatzes fest: verkohltes Essen brannte in einer Bratpfanne, dieses wurde mittels Wasserhahn gelöscht.

Abschließend sei noch zu bemerken, das die Anfahrt durch falsch parkende PKW in der engen Wohnstraße deutlich behindert wurde. Das ebenfalls alarmierte Löschfahrzeug der Feuer- und Rettungswache fuhr sich an anderer Stelle ebenfalls fest, wodurch ein weiteres Löschfahrzeug alarmiert werden musste. Dies kann im schlimmsten Falle Menschenleben kosten! Daher der Appell: Parken sie stets umsichtig und parken Sie keine wichtigen Rettungswege zu!

https://mobil.mopo.de/hamburg/polizei/-menschenleben-in-gefahr–hamburg–falschparker-behindert-feuerwehr-einsatz-38246440

Fotos: Blaulichtnews-Hamburg (Sebastian Peters)

FEUER

In einer Wohnung im 3 Obergeschoss brannte Unrat auf einem Balkon. Das Feuer wurde mittels einem Kleinlöschgerät gelöscht. Da sich die Bewohnerin zunächst weigerte die Wohnung zu verlassen, wurde diese von der Polizei in Gewahrsam genommen.