Freiwillige Feuerwehr Wandsbek-Marienthal

Für Sie im Einsatz.

Informationen

TECHNISCHE HILFELEISTUNG EXPLOSIONSGEFAHR

Auf einer Baustelle eines neuen Wohnquartiers wurde bei Baggerarbeiten versehentlich eine Hauptgasleitung durchtrennt. Hierbei strömten größere Mengen Gas in die Umgebungsluft so wie in eine nahegelegenen Rohbau, es kam zu einer hohen Explosionsgefahr in der gesamten Umgebung. Umgehend wurde der Rohbau durch Feuerwehr- und Polizeikräfte evakuiert. Parallel hierzu begann ein Trupp unter schwerem Atemschutz das beschädigte Rohr abzudichten, hier kam im Einsatzverlauf noch ein Bautrupp des Gasversorgers hinzu. Nach ca. 20 Minuten konnte die Leckage abgedichtet werden, nach den Belüftungsarbeiten des Rohbaus sowie der darunter liegenden Tiefgarage, konnte die Einsatzstelle an den Bauherren sowie den Gasversorger übergeben werden.

FEUER

Erstmeldung: FEUER BRANDMELDEANLAGE

In der Nacht zu Mittwoch löste die automatische Brandmeldeanlage des Bundeswehrkrankenhaus (BWK) Hamburg gegen 00:28 Uhr aus. Durch die Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg wurde unter dem Stichwort „Feuer – Brandmeldeanlage“ ein Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie eine Freiwillige Feuerwehr alarmiert. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte stellten schon bei der Erkundung im Freien eine starke Rauchentwicklung sowie Feuerschein an dem betroffenen Gebäudeteil fest. Der Einsatzleiter erhöhte das Alarmstichwort auf „Feuer“ und aufgrund des Objektes wurde ein weiterer Löschzug sowie diverse Sonderkomponenten zur Einsatzstelle entsandt. Die Erkundung im Inneren des Gebäudes ergab, dass ein Aufenthaltsraum in einem Funktionsgebäude aus bisher ungeklärter Ursache brannte, indem sich auch Operationssäle befanden. Zum Zeit des Einsatzes fanden jedoch glücklicherweise keine Operationen statt, sodass sich in dem Bereich weder Personal noch Patienten aufhielten. Durch die Einsatzkräfte wurde umgehend eine Brandbekämpfung mit zwei C-Rohren im Innenangriff sowie einem weiteren C-Rohr über eine Drehleiter eingeleitet. Das Feuer konnte nach kurzer Zeit gelöscht werden, jedoch hat sich Brandrauch über eine Verbindungsbrücke in ein benachbartes Patientengebäude ausgebreitet und in den Fluren war eine leichte Rauchentwicklung wahrnehmbar. Das Servicepersonal des BWK stellte die Klimaanlagen in dem Gebäude ab, um eine weitere Rauchausbreitung zu verhindern und parallel dazu wurden Belüftungsmaßnahmen durch die Feuerwehr Hamburg eingeleitet. Da sich in dem Gebäude auch eine Intensivstation befand, wurde durch das Personal der Bundeswehr eine eventuell erforderliche Evakuierung von Stationen vorbereitet. Durch die hervorragende Zusammenarbeit zwischen den Kräften von Bundeswehr und Feuerwehr konnte die Rauchausbreitung jedoch gestoppt werden und eine Evakuierung von Teilbereichen war nicht erforderlich. Die Stationen wurden durch Feuerwehr, Klinikleitung sowie dem leitenden Notarzt der Bundeswehr begangen und konnten als rauchfrei eingestuft werden. Nach Abschluss der sehr umfangreichen Belüftungsmaßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Polizei zur weiteren Ursachenermittlung übergeben. Kräfte im Einsatz: Zwei Hamburger Löschgruppen der Berufsfeuerwehr, zwei Freiwillige Feuerwehren, ein B-Dienst, ein A-Dienst, ein Rettungswagen, ein Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollbehälter Atemschutz, ein Gerätewagen-Rüst 2, ein Umweltdienst, ein leitender Notarzt, ein organisatorischer Leiter Rettungsdienst und ein diensthabender Pressesprecher. Insgesamt 50 Einsatzkräfte.

Text: Pressemitteilung der Pressestelle der Feuerwehr Hamburg

FEUER 3.ALARM

Am Abend des 25.09.2020 um kurz nach 22.00 Uhr erhielt die Rettungsleistelle der Feuerwehr Hamburg innerhalb kürzester Zeit mehrere Notruf von Anwohnern, die über hellen Feuerschein und starke Rauchentwicklung aus einer Bootshalle am Goldbek-Kanal berichteten. Die daraufhin alarmierten Einsatzkräfte des ersten Löschzuges stellten kurz darauf vor Ort fest, dass zwei von mehreren Bootslagerhallen, mit den Außenmaßen von circa 70 x 50 Metern, in einem Wohngebiet bereits im Vollbrand standen. Der Einsatzleiter erhöhte sofort auf die dritte Alarmstufe, um mit einem Großaufgebot von Löschtrupps, Wasserwerfern und Drehleitern ein Übergreifen der meterhohen Flammen auf benachbarte Hallen und Wohngebäude zu verhindern. Dicker schwarzer Rauch behinderte die Sicht, weil in der Halle Klein- und Sportboote aus Holz und Kunststoffen brannten. Starker Funkenflug und meterhohe Flammen waren weithin sichtbar. Der Zerknall von mehreren Druckgasbehältern, die dichte Bebauung und zahlreiche große Bäume erschwerten den Einsatz der Löschfahrzeuge und Drehleitern. Nur durch den massiven Einsatz von zahlreichen Löschrohren, Wasserwerfern und Wenderohren über Drehleitern, in mehreren Einsatzabschnitten, gelang es durch sogenannte Riegelstellungen eine weitere Brandausbreitung auf direkt angrenzende Hallen und Wohngebäude zu verhindern und das Feuer zu löschen. Dennoch kam es zum Teileinsturz von zwei Drittel der Hallenkonstruktion. Um das Feuer von oben zu bekämpfen und Glut- und Wärmenester ablöschen zu können, wurde auch das Teleskopmastfahrzeug 53 eingesetzt. Eine wasserseitige Brandbekämpfung vom Goldbek-Kanal war nur eingeschränkt mit Wasserwerfern von der gegenüberliegenden Uferseite und mit Hilfe von Kleinbooten möglich. Vom Einsatzleiter wurde eine Information der Bevölkerung über Warn-Apps, Social-Media und Rundfunkdurchsagen veranlasst, aufgrund der erheblichen Rauchgas-Belästigung Türen und Fenster zu schließen und Lüftungsanlagen auszuschalten. Dieser Warnhinweis wurde am darauf folgenden Morgen um 09.30 Uhr zurückgenommen. In der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg gingen über die Notrufnummer 112 im Verlauf weit über hundert weitere Notrufe von besorgten Bürgern mit Feuermeldungen ein, die im Zusammenhang mit diesem Brandereignis standen. Mehrere Löschzüge und Freiwillige Feuerwehren wurden zur Überprüfung alarmiert. Die Nachlöscharbeiten zogen sich durch die gesamte Nacht bis in den Vormittag des heutigen Tages. Vertreter von Umweltbehörde und Energieversorgern wurden zur Einsatzstelle angefordert, um mit dem Einsatzleiter notwendige Maßnahmen abzustimmen. Auch eine in Brand geratene Erdgas-Hausanschlussleitung musste durch Fachkräfte von Gasnetz Hamburg abgesperrt werden, bevor letzte Brandherde gelöscht werden konnten. Glücklicherweise verlief der Einsatz ohne Personenschaden. 

Insgesamt waren rund 130 Einsatzkräfte der Feuerwehr Hamburg mit drei Löschzügen der Berufsfeuerwehr, acht Freiwillige Feuerwehren, diverse Lösch-, Hubrettungs- und Sonderfahrzeuge, Führungsdienste und Versorgungseinheiten vor Ort im Einsatz. Auch der Amtsleiter der Feuerwehr Hamburg, Dr. Christian Schwarz, machte sich vor Ort ein Bild vom Einsatzverlauf.

Pressebericht:

https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Mehrere-Bootshallen-brennen-in-Winterhude-nieder,feuer4900.html?fbclid=IwAR0Vj6mnnKmJJwC-qomeAROh4eEUvf8Ts6AVOk4YC9KT7uIOv6J-0PRyXpk

https://mobil.mopo.de/hamburg/megafeuer-mitten-in-hamburg-explosionen-und-riesige-flammen–bootswerft-brennt–37399790?originalReferrer=http://m.facebook.com&dmcid=sm_fb_p&utm_medium=social&utm_source=Facebook&fbclid=IwAR26RCdVnJxVCvtVkJ2h9y02A3nHfkQ8OeUe7xqgSI9Rf_ZT58HlzM3wzwk

Text: Pressstelle der Feuerwehr Hamburg

Fotos: Blaulicht-News.de (Sebastian Peters)

FEUER 3. ALARM

Am frühen Mittag des 20.09.20 wurden die Einsatzkräfte der FF Wandsbek Marienthal in den Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg alarmiert. Vor Ort brannte seit den Abendstunden des Vortages eine Lagerhalle mit den Abmessungen 10×40 Meter in voller Ausdehnung. Die Einsatzkräfte der FF Wandsbek-Marienthal lösten vor Ort befindliche Kräfte ab und führten die Brandbekämpfung mittels zweier Schaumrohre durch.

Es galt auf der einen Gebäudeseite, über die Kasematten, den Keller in dem große Mengen Kunststoffgranulat und Papier lagerten mit Schaum zu fluten um so einen Löscherfolg zu erzielen.

Nach 5 Stunden Einsatzdauer wurden die Kräfte der FF Wandsbek-Marienthal aus dem Einsatz entlassen. Der Einsatz  zog sich noch über mehrere Tage hin.

Fotos:

Presseservice Ebner (Nachtaufnahmen)

J.Hinterkeuser / F.Gressmann (Tagesaufnahmen)

Presserberichte inkl. Videobeitrag des NDR:

https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Wilhelmsburg-Explosionen-bei-Brand-in-Lagerhalle,wilhelmsburg400.html?fbclid=IwAR3bk_aSvURptDnuqDMJXWJEkrz8TRk9H-G4fsbvkwu0aNfqSFWVh_K0Lvg

https://www.bild.de/regional/hamburg/hamburg-aktuell/lagerhalle-in-flammen-feuer-und-explosionen-in-hamburg-wilhelmsburg-73005924.bild.html

https://www.mopo.de/hamburg/polizei/bevoelkerung-gewarnt-flammenmeer-zerstoert-halle—mehrere-explosionen-37372378

FEUER 2.ALARM

Erstmeldung: FEUER

Am Abend des 18.08.2020 meldete eine Vielzahl von Anrufern eine starke Rauchentwicklung aus dem Dachbereich eines Mehrfamilienhauses im Stadtteil Dulsberg. Auf Grund der etwas zeitversetzen hohen Zahl an Anrufern, entschied sich der Lagedienstführer der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg, die Erstmeldung Feuer auf Feuer 2. Alarm zu erhöhen, um so gleich mehrere Einsatzkräfte an der Einsatzstelle zur Verfügung zu haben.

Nach dem Eintreffen der ersten Löschgruppe der Feuer- und Rettungswache Barmbek stellte sich jedoch heraus, das lediglich eine Mikrowelle sowie angrenzendes Küchenmobiliar brannten. Das Feuer konnte bereits nach kurzer Zeit mit einem C-Rohr gelöscht werden.

FEUER 2. ALARM

Mehrere Anrufer meldeten der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg am Abend des 06.05.2020 über den Notruf 112 dicken schwarzen Rauch und Feuer aus dem Dach eines viergeschossigen Mehrfamilienhauses im Stadtteil Horn. Daraufhin alarmierte der Führungs- und Lagedienst mit dem Alarmstichwort Feuer 2 sofort zwei Löschgruppen der Berufsfeuerwehr aus Billstedt und Wandsbek, sowie die Freiwilligen Feuerwehren Billstedt-Horn und Wandsbek-Marienthal.

Vor Ort stellte der mitalarmierte Führungsdienst einen ausgedehnten Wohnungsbrand in einer Dachgeschosswohnung im vierten Obergeschoss und dem darüberliegenden Spitzboden fest. Aufgrund der starken Rauchentwicklung im Kreuzungsbereich Horner Rennbahn und den umliegenden Straßenzügen erließ der Einsatzleiter für den Zeitraum der Brandbekämpfung eine Warnung der Bevölkerung über das Warnsystem MOWAS, mit der Aufforderung im betroffenen Bereich Türen und Fenster geschlossen zu halten und Lüftungsanlagen aus oder auf Umluft-Zirkulation zu schalten.

Bei der sofort eingeleiteten Brandbekämpfung durch einen Trupp mit umluftunabhängigem Atemschutz und einem C-Rohr im Innenangriff, stellte dieser fest, dass in der Brandwohnung keine Bewohner anwesend waren. Die übrigen Bewohner, aus den darunterliegenden Wohnungen, konnten durch die Einsatzkräfte alle unverletzt in Sicherheit gebracht werden. Sie kamen für den Zeitraum der Löscharbeiten in einem bereitgestellten Bus des HVV unter und wurden betreut.

Parallel erfolgte ein umfassender Löschangriff auf der Vorder- und Rückseite des Gebäudes von Trupps mit C-Rohren über zwei Drehleitern, sowie einem weiteren Trupp im angrenzenden Dachbereich, als sogenannte Riegelstellung, um eine weitere Brandausbreitung zu verhindern. Aufgrund der baulich bedingt eingeschränkten Erreichbarkeit der Brandherde wurde im weiteren Verlauf zusätzlich ein Teleskopmastfahrzeug 53 für die Nachlöscharbeiten eingesetzt, um sämtliche Glut- und Wärmenester ablöschen zu können.

Um den Löschwasserschaden im Gebäude zu mindern, wurde durch die Freiwilige Feuerwehr Öjendorf Mobiliar mit Planen abgedeckt und ausgetretenes Löschwasser aus dem Geäude gepumpt. Diese sehr zeit- und personalintensiven Arbeiten zogen sich bis in die späten Abendstunden, sodass Einsatzkräfte zwischenzeitlich durch Beamte der Wachen Barmbek und Veddel sowie die Freiwillige Feuerwehr Bille ausgetauscht und vor Ort durch die Freiwillige Feuerwehr Eißendorf mit Getränken versorgt werden mussten.

Nach Abschluss der Nachlöscharbeiten wurde die Einsatzstelle der Polizei für weitere Ermittlungen zur Brandursache übergeben. Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte vor Ort im Einsatz

Text: Pressemitteilung der Pressestelle der Feuerwehr Hamburg

Bildrechte: Presseservice Ebner & Blaulicht-News Sebastian Peters

FEUER

Die Einsatzkräfter der FF Wandsbek-Marienthal wurden noch auf der Anfahrt zum Gerätehaus über den DME abbestellt und konnten den Einsatz abbrechen!

TECHNISCHE HILFELEISTUNG EXPLOSIONSGEFAHR

Ein Anrufer meldete der Feuerwehr über den Notruf 112 Gasgeruch sowie ein zischendes Geräusch aus der näheren Umgebung einer Tankstelle. Nach umfassender Erkundung der Umgebung wurde festgestellt, dass ein Defekt an einem Pressluftschlauch Anlass zur Alarmierung gab