Freiwillige Feuerwehr Wandsbek-Marienthal

Für Sie im Einsatz.

Informationen

FEUER 2.ALARM

Erstmeldung: FEUER

Am Abend des 18.08.2020 meldete eine Vielzahl von Anrufern eine starke Rauchentwicklung aus dem Dachbereich eines Mehrfamilienhauses im Stadtteil Dulsberg. Auf Grund der etwas zeitversetzen hohen Zahl an Anrufern, entschied sich der Lagedienstführer der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg, die Erstmeldung Feuer auf Feuer 2. Alarm zu erhöhen, um so gleich mehrere Einsatzkräfte an der Einsatzstelle zur Verfügung zu haben.

Nach dem Eintreffen der ersten Löschgruppe der Feuer- und Rettungswache Barmbek stellte sich jedoch heraus, das lediglich eine Mikrowelle sowie angrenzendes Küchenmobiliar brannten. Das Feuer konnte bereits nach kurzer Zeit mit einem C-Rohr gelöscht werden.

FEUER 2. ALARM

Mehrere Anrufer meldeten der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg am Abend des 06.05.2020 über den Notruf 112 dicken schwarzen Rauch und Feuer aus dem Dach eines viergeschossigen Mehrfamilienhauses im Stadtteil Horn. Daraufhin alarmierte der Führungs- und Lagedienst mit dem Alarmstichwort Feuer 2 sofort zwei Löschgruppen der Berufsfeuerwehr aus Billstedt und Wandsbek, sowie die Freiwilligen Feuerwehren Billstedt-Horn und Wandsbek-Marienthal.

Vor Ort stellte der mitalarmierte Führungsdienst einen ausgedehnten Wohnungsbrand in einer Dachgeschosswohnung im vierten Obergeschoss und dem darüberliegenden Spitzboden fest. Aufgrund der starken Rauchentwicklung im Kreuzungsbereich Horner Rennbahn und den umliegenden Straßenzügen erließ der Einsatzleiter für den Zeitraum der Brandbekämpfung eine Warnung der Bevölkerung über das Warnsystem MOWAS, mit der Aufforderung im betroffenen Bereich Türen und Fenster geschlossen zu halten und Lüftungsanlagen aus oder auf Umluft-Zirkulation zu schalten.

Bei der sofort eingeleiteten Brandbekämpfung durch einen Trupp mit umluftunabhängigem Atemschutz und einem C-Rohr im Innenangriff, stellte dieser fest, dass in der Brandwohnung keine Bewohner anwesend waren. Die übrigen Bewohner, aus den darunterliegenden Wohnungen, konnten durch die Einsatzkräfte alle unverletzt in Sicherheit gebracht werden. Sie kamen für den Zeitraum der Löscharbeiten in einem bereitgestellten Bus des HVV unter und wurden betreut.

Parallel erfolgte ein umfassender Löschangriff auf der Vorder- und Rückseite des Gebäudes von Trupps mit C-Rohren über zwei Drehleitern, sowie einem weiteren Trupp im angrenzenden Dachbereich, als sogenannte Riegelstellung, um eine weitere Brandausbreitung zu verhindern. Aufgrund der baulich bedingt eingeschränkten Erreichbarkeit der Brandherde wurde im weiteren Verlauf zusätzlich ein Teleskopmastfahrzeug 53 für die Nachlöscharbeiten eingesetzt, um sämtliche Glut- und Wärmenester ablöschen zu können.

Um den Löschwasserschaden im Gebäude zu mindern, wurde durch die Freiwilige Feuerwehr Öjendorf Mobiliar mit Planen abgedeckt und ausgetretenes Löschwasser aus dem Geäude gepumpt. Diese sehr zeit- und personalintensiven Arbeiten zogen sich bis in die späten Abendstunden, sodass Einsatzkräfte zwischenzeitlich durch Beamte der Wachen Barmbek und Veddel sowie die Freiwillige Feuerwehr Bille ausgetauscht und vor Ort durch die Freiwillige Feuerwehr Eißendorf mit Getränken versorgt werden mussten.

Nach Abschluss der Nachlöscharbeiten wurde die Einsatzstelle der Polizei für weitere Ermittlungen zur Brandursache übergeben. Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte vor Ort im Einsatz

Text: Pressemitteilung der Pressestelle der Feuerwehr Hamburg

Bildrechte: Presseservice Ebner & Blaulicht-News Sebastian Peters

FEUER

Die Einsatzkräfter der FF Wandsbek-Marienthal wurden noch auf der Anfahrt zum Gerätehaus über den DME abbestellt und konnten den Einsatz abbrechen!

TECHNISCHE HILFELEISTUNG EXPLOSIONSGEFAHR

Ein Anrufer meldete der Feuerwehr über den Notruf 112 Gasgeruch sowie ein zischendes Geräusch aus der näheren Umgebung einer Tankstelle. Nach umfassender Erkundung der Umgebung wurde festgestellt, dass ein Defekt an einem Pressluftschlauch Anlass zur Alarmierung gab

FEUER 3. ALARM

In einem Kakaoverarbeitenden Betrieb kam es zu einem größeren Stromausfall, wodurch mehrere Vakuumpumpen ausfielen. Hierdurch kam es zu einem erhöhten Temperaturanstieg in der Produktionsanlage wodurch eine erhöhte Explosionsgefahr bestand. Durch die Einsatzkräfte wurden mehrere Wasserwerfer und B-Rohre in Bereitstellung gehalten. Nach ca. 2 Stunden konnte die technische Störung durch Angehörige des Betriebs behoben werden und der Bereitstellungseinsatz ohne eine Schadenlage beendet werden.

FEUER 3. ALARM NOTFALL

Am späten Montagabend wurde der Feuerwehr Hamburg über den Notruf 112 eine Rauchentwicklung aus einer Druckerei im Hamburger Stadtteil Hohenfelde gemeldet. Das Löschfahrzeug der Feuer- und Rettungswache Berliner Tor, das sich auf der Rückfahrt von einem anderen Einsatz in unmittelbarer Nähe zum Einsatzort befand, traf nur kurze Zeit nach Notrufeingang ein. Der Zugführer sah Flammen innerhalb des Gebäudes und eine starke Rauchentwicklung. Aufgrund des Gefährdungspotentials des Objektes erhöhte er sofort die Alarmstufe auf „Feuer 2“ und forderte weitere Kräfte nach. Ein Mann, der versucht hatte, den Brand im Inneren zu löschen, wurde erstversorgt und mit dem Verdacht auf eine Rauchgasinhalation in ein Krankenhaus befördert. Über eine Drehleiter und ein Teleskopmastfahrzeug wurden zwei Wasserwerfer zur Brandbekämpfung eingesetzt. Mehrere C-Rohre wurden durch Einsatzkräfte unter umluftunabhängigem Atemschutz im Innen- und Außenangriff vorgenommen. Der Brand breitete sich schnell in dem Druckereigebäude, in dem auch Papier, Pappe, Lösungsmittel und Druckerfarben gelagert waren, zu einem Vollbrand aus. Eine starke Rauchentwicklung breitete sich über die angrenzenden Stadtteile aus. Durch die Rettungsleitstelle wurden die Warnsysteme KATWARN und NINA ausgelöst sowie mittels Rundfunkdurchsagen veranlasst, dass Anwohnerinnen und Anwohner zwischen Hohenfelde und Uhlenhorst bis nach Niendorf Fenster und Türen geschlossen halten. Aufgrund der Brandausbreitung wurde die Alarmstufe auf „Feuer 3“ erhöht. Das Feuer drohte auf ein zum Mühlendamm gelegenes Labor- und Bürogebäude überzugreifen. Hier wurde mithilfe mehrerer Löschrohre eine Riegelstellung zum Schutz des Gebäudes aufgebaut. Dadurch konnte eine weitere Brandausbreitung verhindert werden. Eine sichere Wasserversorgung wurde durch mehrere Freiwillige Feuerwehren über eine mehrere hundert Meter lange Wegstrecke aufgebaut, da große Mengen Wasser für die Brandbekämpfung benötigt wurden. Das Dach war nach der enormen Brandeinwirkung in Teilen eingestürzt, unbeschädigte Dachhaut musste mithilfe von Spezial-Kettensägen und Trennschleifern geöffnet werden, um an den Brandherd heranzukommen. Nach gut zwei Stunden zeigten die umfassenden Löschmaßnahmen Wirkung, nach drei Stunden war das Feuer unter Kontrolle. Um 04:30 Uhr am nächsten Morgen konnte „Abspannen“ gegeben werden, um 06:20 Uhr wurde „Feuer aus“ gemeldet. Weitere Nachlöscharbeiten dauern zur Zeit an, um einzelne Glutnester abzulöschen. Die Feuerwehr Hamburg war mit über 130 Einsatzkräften in der Spitze zeitgleich im Einsatz. Die Brandursache wird jetzt durch die Polizei ermittelt.

FEUER

In einem Kleingartenverein brannte eine Gartenlaube in voller Ausdehnung. Das Feuer wurde mit insgesamt 3 C-Rohren gelöscht. Da sich die Wasserversorgung als schwierig herausstellte, mussten ca. 400 Meter Schlauchleitung verlegt werden. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten dauerten längere Zeit an.