Freiwillige Feuerwehr Wandsbek-Marienthal

Für Sie im Einsatz.

Informationen

FEUER 2. ALARM MENSCHENLEBEN IN GEFAHR

In den frühen Morgenstunden des 07.08.2021 kam es in unserem Nachbarrevier der FF Tonndorf zu einem ausgedehnten Wohnungsbrand in einer Seniorenwohnanlage. Auf Grund der Vielzahl der Anrufer und einem unklaren Verbleib der Mieterin der betroffenen Wohnung, erhöhte der diensthabende Lagedienstführer umgehend das Einsatzstichwort auf FEUER 2. ALARM MENSCHENLEBEN IN GEFAHR. Bei eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte die Wohnung bereits in voller Ausdehnung, das Feuer drohte auf weitere, daneben liegende Wohneinheiten sowie das Dach überzugreifen. Umgehend wurde die Menschenrettung mittels einem C-Strahlrohr vorgenommen. Die Mieterin der brennenden Wohnung konnte sich glücklicherweise auf den Laubengang retten und wurde umgehend an den ebenfalls eingetroffenen Rettungsdienst übergeben werden. Nach kurzer Sichtung durch einen Notarzt wurde die Dame in ein nahegelegenes Krankenhaus transportier. Das Feuer konnte nach ca. 30 Minuten mittels zweier C-Strahlrohre im kombinierten Innen- und Außenangriff gelöscht werden. Die umfangreichen Nachlöscharbeiten zogen sich bis ca. 04:30!

https://m.bild.de/regional/hamburg/hamburg-aktuell/um-3-uhr-nachts-in-jenfeld-angst-im-altersheim-77323652.bildMobile.html

https://www.24hamburg.de/hamburg/wohnungsbrand-im-seniorenheim-feuerwehr-im-grosseinsatz-90907570.html?fbclid=IwAR06ft1Op4IRbZGxr3RDe8q7Eq5-ufNdlA0VxIdz9BbuLLWP4NsWwNU_jqs

FEUER

An der Einsatzstelle kam es aus unbekannter Ursache zu einem Feuer an einer Kabeltrasse, welche an der Fassade von einem gewerblich genutzten Gebäude verlief. Umgehend wurde der Löschangriff mittels einem C-Strahlrohr vorgenommen. Der Löscherfolg war hierbei jedoch nur von kurzer Dauer: mehrfach kam es zu erneuter Flammenbildung mit stärkerer Rauchentwicklung, jedoch nicht an gleicher Stelle sondern fortlaufend an der Trasse. Die Lage wurde weiter genau erkundet und dem Phänomen auf den Grund gegangen, hierfür mussten mehrere Türen gewaltsam geöffnet werden und der Gewerbehof näher unter die Lupe genommen werden. Nach umfassenden Erkundung stellte sich heraus, dass keine Kabel brannten sondern eine von der Straße über den Hof verlaufende Sauerstoffleitung, diese endete in einem ebenfalls verschlossenem kleinen Container. Dieser Container wurde gewaltsam geöffnet und das Rätsel um diese Anlage gelüftet: Es handelte sich um eine Grundwasserreinigungsanlage welche mittels Sauerstoff funktionierte.

FEUER 2. ALARM EXPLOSION

Erhöhung auf FEUER 3. ALARM MASSENANFALL VON BIS ZU 5 VERLETZTEN

Mehrere Anrufer meldeten der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg am frühen Montagmorgen gegen 04:30 Uhr eine Explosion im Hamburger Stadtteil Barmbek Süd. Beim Eintreffen der Hamburger Löschgruppe der Feuer- und Rettungswache Barmbek (F23) wurde festgestellt, dass es in einem Gewerbegebäude mit einer Grundfläche von ca. 8000m² aus bisher ungeklärter Ursache zu einer Explosion gekommen ist. Das Gebäude war stark beschädigt und bereits teileingestürzt. Weitere Gebäudeteile drohten einzustürzen. Eine männliche Person konnte durch die Einsatzkräfte unter Einsatz des eigenen Lebens von den massiv einsturzgefährdeten Trümmern in Höhe des ersten Obergeschosses mit einer Schleifkorbtrage über eine tragbare Leiter gerettet werden. Die Person wurde nach rettungsdienstlicher und notärztlicher Versorgung mit lebensgefährlichen Brandverletzungen in eine Spezialklinik befördert, wo sie gegen Mittag an den schweren Verletzungen verstarb. Das Alarmstichwort wurde durch die Einsatzleitung mehrfach erhöht auf „Feuer 3 Löschzüge mit Massenanfall von verletzten Personen“. In Folge der Explosion kam es zu einem Feuer im Bereich des ersten und zweiten Obergeschosses, dieses wurde im Außenangriff mit zwei C-Rohren gelöscht. Im Verlauf des Einsatzes wurden weitere Brandnester über die Drehleiter bzw. über das Teleskopmastfahrzeug 53 der Technik- und Umweltschutzwache Hamburg (F32) abgelöscht. Eine oberirdisch verlaufende U-Bahnlinie auf der Rückseite des Gebäudes musste gesperrt werden, da diverse Trümmerteile die Gleise blockierten und eine beschädigte Wand drohte auf die Strecke zu stürzen. Eine weitere Personensuche in beschädigten Teilen des Komplexes wurde mit Drohnen und Rettungshunden vorgenommen. Mit Minidrohnen wurden große Bereiche im Inneren abgeflogen und kontrolliert. Gegen Mittag schlug ein Rettungshund im vorderen Teil des Gebäudes an, eine Kontrolle durch Einsatzkräfte der Feuerwehr Hamburg blieb jedoch ohne Feststellung. Konkrete Hinweise auf weitere betroffene Personen gab es nicht. Die Spezialisten der FF Eppendorf (Rüstzug) haben mit einem Baustatiker und einem Vertreter des Bezirksamts Nord das Gebäude in Hinblick auf die weitere Einsturzgefahr kontrolliert und weitere Maßnahmen, unter anderem die Hinzuziehung eines privaten Abbruchunternehmens, besprochen. Für die Gebäudeteile wurde ein Betretungsverbot ausgesprochen und weitere Maßnahmen zur Absicherung der Einsatzstelle wurden durch die Polizei durchgeführt. Umfassende Kontrollen der Einsatzstelle durch Kräfte der Feuerwehr Hamburg am Abend sowie am nächsten Morgen verliefen ohne besondere Auffälligkeiten.

Text: Feuerwehr Hamburg (Social Media)

Fotos: Presseservice Ebner + Waldeck Fotografie

https://mobil.mopo.de/hamburg/einsatz-in-hamburg-toter-nach-explosion–u3-bleibt-auch-am-dienstag-gesperrt-38440130

https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Mann-stirbt-nach-Explosion-im-Hamburger-Stadtteil-Barmbek,barmbek426.html

https://mobil.mopo.de/hamburg/einsatz-in-hamburg-toter-nach-explosion–u3-bleibt-auch-am-dienstag-gesperrt-38440130

https://m.bild.de/regional/hamburg/hamburg-aktuell/hamburg-barmbek-explosion-und-brand-in-buerogebaeude-76571914.bildMobile.html

FEUER 4. ALARM MENSCHENLEBEN IN GEFAHR

Erstmeldung FF Wandsbek-Marienthal: FEUER 2.ALARM MENSCHENLEBEN IN GEFAHR

Am Sonntagmorgen wurde die Feuerwehr Hamburg in die Jenfelder Alle im Hamburger Stadtteil Jenfeld gerufen. Mehrere Anrufer meldeten über den Notruf 112 eine starke Rauchentwicklung unter dem Dach eines Mehrfamilien-Wohnhauskomplexes. Durch die Rettungsleitstelle wurden sofort ein Löschzug der Berufsfeuerwehr, sowie eine Freiwillige Feuerwehr zu der Einsatzstelle alarmiert. Der Gerätewagen der Feuer- und Rettungswache Wandsbek befand sich zu diesem Zeitpunkt auf der Rückfahrt von einem anderen Einsatz und kam zufällig an der Brandstelle vorbei. Ein Frau stand im 6. Obergeschoss auf dem Balkon, schwarzer Brandrauch und Flammen drangen aus dem Fenster direkt daneben ins Freie. Aufgrund der umfassenden Rückmeldung des Gerätewagens wurde noch auf der Anfahrt der Brandschutzkräfte die Alarmstufe auf „2. Alarm, Menschenleben in Gefahr“ erhöht, weitere Kräfte wurden alarmiert. Als die Kräfte des Löschzugs eintrafen, wurde sofort eine Drehleiter zur Menschenrettung in Stellung gebracht. Ein Angriffstrupp drang unter Atemschutz in das 6. Obergeschoss vor. Die Flammen schlugen zu diesem Zeitpunkt bereits aus dem Fenster in das Dach – direkt neben dem Balkon mit der Frau. Der Angriffstrupp drang in die Wohnung vor, um der Frau beim Einstieg in den Korb der Drehleiter zu helfen. Diese ließ sich allerdings nicht dazu bewegen, den Rettungskorb zu besteigen. Der Frau wurde kurzerhand eine Fluchthaube über den Kopf gezogen, um sie anschließend durch die brennende Wohnung hindurch aus akuter Lebensgefahr zu retten. Nach einer erste Versorgung durch Notfallsanitäter vor Ort wurde sie mit einer Rauchgasinhalation in ein Krankenhaus befördert. Eine weitere Frau, die direkt neben der brennenden Wohnung wohnte, wurde ebenfalls durch Einsatzkräfte der Feuerwehr Hamburg gerettet.

Die Flammen aus der Brandwohnung hatten zu diesem Zeitpunkt bereits auf das Dach übergegriffen, eine zunehmende Rauchentwicklung verdeutlichte die Brandausbreitung. Es stand zu befürchten, dass die gesamte Dachfläche des aus drei Wohneinheiten bestehenden Komplexes betroffen sein könnte. In kurzer Folge wurde die Alarmstufe über 3. Alarm auf 4. Alarm erhöht. Zusätzlich wurden die Höhenretter und eine Spezialeinheit der Freiwilligen Feuerwehr für besondere technische Hilfeleistung alarmiert, um das Dach großflächig öffnen zu können. Insgesamt wurden 89 Menschen und zwei Katzen aus den drei Wohneinheiten evakuiert und in drei von der Hamburger Hochbahn bereitgestellten Linienbussen durch eine Betreuungseinheit des Malteser Hilfsdienstes betreut. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden umliegende Anwohner über Rundfunk und die Warn-App „NINA“ aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Auf der Vorderseite des Gebäudes gingen zwei Drehleitern und das 53-Meter-Teleskopmastfahrzeug in Stellung, um eine Brandbekämpfung durchzuführen und um eine sichere Arbeitsplattform für die Höhenretter bei der Dachöffnung zu bieten. Mehrere Trupps nahmen unter Atemschutz C-Rohre in die Brandwohnung und über die jeweiligen Treppenhäuser der drei Wohneinheiten in die Dachbereiche vor. Das Feuer war bis zu einer Brandwand durchgelaufen und begann sich über eine Verbindung in den Mittelteil des Wohnkomplexes auszubreiten. Von Außen wurde auf der Rückseite des Gebäudes ein B-Rohr als Riegelstellung eingesetzt. Hiermit konnte eine Ausbreitung solange verhindert werden, bis die Trupps im Innenangriff im Dach das Feuer aufhalten konnten. Während der Löscharbeiten stürzten Teile der Dachtraufe ab. Dies zeigte, dass die Gefahr jederzeit real war und die Absperrungen sorgfältig gewählt waren. Durch die Höhenretter und die Freiwillige Feuerwehr Warwisch wurden mehrere Öffnungen im Dach für Rauch- und Wärmeabzug geschaffen. So konnte die Brandbekämpfung im Innern des Gebäudes effizient durchgeführt werden. Nur durch den robusten und umfassenden Einsatz der Kräfte von Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren konnte eine Brandausbreitung auf große, nicht betroffene Teile des Wohnkomplexes verhindert werden. Der Gebäudeteil mit der Brandwohnung ist derzeit unbewohnbar, die Bewohnerinnen und Bewohner werden anderweitig untergebracht. Um 13:00 Uhr konnte „Feuer aus – Abspannen“ gemeldet werden, gut fünf Stunden nach Notrufeingang. Die Brandursache ist bislang unklar und wird durch die Polizei ermittelt. Die Feuerwehr Hamburg war mit 51 Fahrzeugen und 172 Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren vor Ort im Einsatz für Hamburg.

Text: Pressestelle Feuerwehr Hamburg

Fotos: Waldeck Fotografie

FEUER 3.ALARM

Der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg wurde gestern Abend (13.04.2021) von mehreren Anrufern über den Notruf 112 ein Wohnungsbrand in einem dreigeschossigen Mehrfamilienhaus im Stadtteil Farmsen-Berne gemeldet. Starke Rauchentwicklung und Flammen aus mehreren Fenstern der Wohnung im 2. Obergeschoss seien auf der Vorder- und Rückseite des Gebäudes mit ausgebautem Dachgeschoss deutlich erkennbar. Daraufhin alarmierte der Führungs- und Lagedienst noch vor dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte weitere Löschgruppen und Freiwillige Feuerwehren mit der Alarmstufe Feuer2.

Vor Ort erkundete der Zugführer des ersten Löschzuges einen ausgedehnten Wohnungsbrand und leitetet die Brandbekämpfung durch zwei Trupps mit umluftunabhängigem Atemschutz und je einem C-Rohr im Innenangriff und von außen über eine Drehleiter ein. Die Bewohnerin der Brandwohnung im 2. Obergeschoss und ihre drei Kinder hatten sich bereits eigenständig und unverletzt ins Freie gerettet. Kurz darauf stellte der Einsatzleiter fest, dass Flammen aufgrund der hohen Brandintensität bereits die darüber liegende Dachgeschosswohnung erreicht und Teile der Dachkonstruktion in Brand gesetzt hatten. Um einen umfassenden Löschangriff auch von außen über mehrere Drehleitern durchführen zu können, erhöhte dieser dann vorsorglich erneut die Alarmstufe auf Feuer3. Während der Löscharbeiten gelang es einem Löschtrupp, zwei Katzen unverletzt aus der Dachgeschosswohnung zu retten. Im weiteren Verlauf konnten die Einsatzkräften durch den Einsatz von zwei Trupps im Innenangriff und zwei Trupps von außen über Drehleitern, auf der Vorder- und Rückseite des Gebäudes, mit jeweils einem C-Rohr das Feuer in der Brandwohnung und im darüber liegenden Dachstuhl schnell zu löschen. Einsatzkräfte die sich noch auf der Anfahrt befanden, konnten somit zu ihren Standorten zurückkehren. Das alarmierte Teleskopmastfahrzeug TMF53 musste nicht eingesetzt werden. Für die umfangreichen Nachlöscharbeiten wurden Teile der Dachkonstruktion geöffnet abgelöscht und mit einer Wärmebildkamera auf Glut- und Wärmenester überprüft. Zusätzlich ergriffen weitere Trupps Sicherungsmaßnahmen zur Verhinderung von Löschwasserschäden. Durch das schnelle Eingreifen, den massiven Löschangriff sowie die Wohnungsbaulichenmaßnahmen zur Verhinderung der unkontrollierten Brandausweitung konnte hier größer Sachschaden verhindert werden. Nach Abschluss der Nachlösch- und Belüftungsarbeiten wurde die Einsatzstelle der Polizei zur Brandursachenermittlung übergeben. Diese klärte in Absprache mit der Hausverwaltung auch die weitere Unterbringung der Bewohner aus den Betroffenen Wohnungen, weil diese zum Teil für unbewohnbar erklärt werden mussten.

Insgesamt waren rund 90 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr und der Berufsfeuerwehr Hamburg mit drei Löschzügen, dem Feuerwehrleitungsdienst, einem Führungsdienst A und B, einem Umweltdienst, einem Bereichsführer FF, ein Wechselladefahrzeug mit Abrollbehälter Atemschutz, je eine Freiwillige Feuerwehr zur Versorgung der Einsatzkräfte und Führungsunterstützung, ein Wechselladefahrzeug mit Mulde und Schlauchmaterial sowie der diensthabende Pressesprecher vor Ort im Einsatz.

Presseberichte:

https://mobil.mopo.de/hamburg/polizei/feuer-und-rauchsaeule-wohnung-steht-in-flammen—grosseinsatz-in-hamburgs-osten-38285320

https://www.hamburg1.de/news/19909

https://www.24hamburg.de/hamburg/farmsen-berne-feuerwehreinsatz-in-der-busbrookhoehe-90458210.html

Text: Pressestelle Feuerwehr Hamburg

FEUER

Ein brennender Papierkorb gab Anlass zur Alarmierung – das Kleinfeuer wurde mittels Kleinlöschgerät gelöscht.

FEUER

Ein qualmender Ascheimer auf der Zwischenebene eines U-Bahnhofs gab Anlass zur Alarmierung – das Feuer konnte bereits vor Ankunft der Feuerwehr durch Passanten gelöscht werden – „Abspannen“ auf der Anfahrt für die FF Wandsbek-Marienthal

FEUER

Anrufer meldeten der Feuerwehr eine unklare, vermeintliche Rauchentwicklung aus dem Dach einer Wohnunterkunft. Nach kurzer Erkundung stellte sich heraus, das bedingt durch die kalte Witterung der Rauch eines Schornsteins Anlass zur Alarmierung gab.

FEUER 2.ALARM

Der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg wurde am Donnerstagabend über den Notruf 112 eine Rauchentwicklung aus einem Autohaus im Holstenhofweg in Hamburg Marienthal gemeldet. Der Disponent alarmierte umgehend mit dem Stichwort „Feuer“ die zuständige Hamburger Löschgruppe der Feuer-und Rettungswache Wandsbek sowie die Freiwillige Feuerwehr Tonndorf zu der angegebenen Einsatzstelle. Als die ersten Einsatzkräfte im Holstenhofweg eintrafen, stellten sie fest, dass in einer Garage einer Rohrreinigungsfirma in einem 4-geschossigen Industriegebäude mit angrenzenden Gewerbetrakt ein PKW sowie ein Kleintransporter aus bisher ungeklärter Ursache brannten. Aufgrund der massiven Rauchentwicklung hat der Einsatzleiter die Alarmstufe auf „Feuer, 2 Löschzüge“ erhöht und umgehend eine Brandbekämpfung durch einen Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz mit einem C-Rohr eingeleitet. Aufgrund der starken Brandbeaufschlagung innerhalb der Garage sind Teile einer abgehängten Decke herabgefallen und gefährdeten die Einsatzkräfte zusätzlich. Als der zweite Löschzug an der Einsatzstelle eingetroffen ist, konnte ein zweites C-Rohr über einen weiteren Zugang vorgenommen werden. Um einen weiteren Angriffsweg zu schaffen wurden Teile der Rolltore mit einem Trennschleifer gewaltsam geöffnet, das Gebäude wurde stromlos geschaltet. Gegen 21:00 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden und es wurde eine Druckbelüftung eingeleitet. Die Nachlöscharbeiten zogen sich über eine längere Zeit hin, die Fahrzeuge sowie die Garage wurden mit einer Wärmebildkamera laufend kontrolliert. Die Einsatzstelle wurde im Anschluss zur Brandursachenermittlung an die Polizei sowie an den Eigentümer übergeben.

Gegen 00:18 Uhr wurde der Feuerwehr Hamburg erneut eine Rauchentwicklung aus der Garage gemeldet. Die Einsatzkräfte stellten am Einsatzort fest, dass in der Garage ein weiterer Kleintransporter brannte. Dieses Fahrzeug war beim Einsatz am Vorabend nicht betroffen. Das Feuer wurde durch einen Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz mit einem C-Rohr zügig gelöscht.

Kräfte im Einsatz: zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, zwei Freiwillige Feuerwehren, ein B-Dienst, ein Umweltdienst, zwei Wechselladerfahrzeuge mit den Abrollbehältern Atemschutz und Ladebordwand sowie der diensthabende Pressesprecher. Insgesamt 50 Einsatzkräfte.

Text: Pressestelle Hamburg

Fotos: Waldeck Fotografie