Freiwillige Feuerwehr Wandsbek-Marienthal

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Mehrere Großbrände binnen 7 Tagen fordern auch die FF Wandsbek-Marienthal

Zwischen dem 19.09.2020 und dem 25.09.2020 kam es gleich zu mehreren nennenswerten Großbränden in Hamburg, bei denen auch die Einsatzkräfte der FF Wandsbek-Marienthal gefordert wurden.

Am Abend des 19.09.2020 kam es zu einem Großbrand im vom Einsatzgebiet der FF Wandsbek-Marienthal recht weit entfernten Stadtteil Wilhelmsburg. Hier brannte eine komplett unterkellerte Lagerhallte mit den Abmessungen 50×20 Metern in voller Ausdehnung.

Am Mittag des 20.09.2020 wurden die Einsatzkräfte der FF Wandsbek-Marienthal zur Ablösung der vor Ort befindlichen zu dieser Einsatzstelle alarmiert. Vor Ort nahm die FF Wandsbek-Marienthal 2 Schaumrohre zwecks Flutung des Kellers in dem mehrere Tonnen Kunstoffgranulat sowie eine große Zahl gepresstes Papier lagerten. Nach ca. 5 Stunden wurden die FF Wandsbek-Marienthal aus dem Einsatz entlassen. Der Einsatz an sich zog sich noch über mehrere Tage hin.

Am späten Abend des 25.09.2020 kam es dann zum nächsten Großeinsatz in Hamburg, dieses Mal im Hamburger Stadtteil Winterhude. Vor Ort brannten mehrere Bootshallen mit einer Gesamtgröße von ca. 3500m2. Hier wurde die FF Wandsbek-Marienthal, etwas zeitversetzt, mit beiden Einsatzkomponenten (Fernmelde- und Brandschutzkomponente) an die Einsatzstelle alarmiert. Vor Ort baute ein Teil der Kameraden den GW-FM sowie den Führungs- und Lageanhänger für die Einsatzleitung auf, der andere Teil rüstete sich mit schweren Atemschutz für die Brandbekämpfung aus – diese wurden jedoch nicht weiter eingesetzt.

Da es parallel zu einer weiteren Brandserie von Kleinfeuern im Einsatzgebiet der FF Wandsbek-Marienthal kam, wurde die Brandschutzkomponente zeitnah aus dem Einsatz abgezogen.

In beiden Fällen ist die besonders gute Zusammenarbeit zwischen den Kollegen der Berufsfeuerwehr sowie dem Kameraden der anderen Freiwilligen Feuerwehren hervorzuheben!

Fotos: Blaulichtnews Hamburg + Presseservice Ebner

Brennende Kellerverschläge einer Wohnunterkunft in Hamburg-Jenfeld bringen mehrere Bewohner in Gefahr!

Am Sonntag in den frühen Morgenstunden wurde die Feuerwehr Hamburg in die Elsa-Brändström-Straße in Hamburgs Stadtteil Jenfeld gerufen. Mehrere Hilferufe gingen über den Notruf 112 in der Rettungsleitstelle ein. „Treppenhaus ist verraucht. Es sind noch Leute im Haus. Rauch kommt durch die Tür in die Zimmer. Einige haben das Gebäude schon verlassen, es sollen aber noch Leute drin sein“, lauteten die Meldungen. Aufgrund der vielen Notrufmeldungen und der Tatsache, dass es sich bei dem Mehrfamilienhaus um eine Wohnunterkunft für soziale Rehabilitation handelt, wurde sofort die Alarmstufe „Feuer mit Massenanfall von Verletzten“ ausgelöst. Ein Löschzug der Berufsfeuerwehr, eine Freiwillige Feuerwehr, sowie mehrere Rettungswagen, Notärzte und ein Großraumrettungswagen wurden zu der angegebenen Adresse alarmiert. Als die ersten Kräfte eintrafen, hatten sich bereits 12 Menschen in Sicherheit gebracht und das Gebäude verlassen. Starker, tiefschwarzer Brandrauch drang aus dem Keller aus mehreren Kellerfenstern ins Freie, das Treppenhaus war stark verraucht. Sofort wurde die Brandbekämpfung mit zwei C-Rohren im Keller aufgenommen. Aufgrund der starken Verrauchung erhöhte der Zugführer die Alarmstufe auf „Feuer 2“ und forderte einen weiteren Löschzug nach. Mehrere Einsatzkräfte kontrollierten alle Wohnungen in dem langgezogenen, dreigeschossigen Wohnhaus. Ein Mann wurde aus seiner Wohnung mit einer Fluchthaube ins Freie gerettet. Er wurde nach notärztlicher Versorgung mit dem Verdacht auf eine Rauchgasinhalation in ein Krankenhaus befördert. Im Keller brannte es in mehreren Kellerverschlägen, die mit Mobiliar, gefüllten Umzugskisten und diversen Lagergegenständen vollgestellt waren. Das Feuer fand hier reichlich Nahrung. Mehrere Trupps unter Atemschutz bekämpften den Brand mit zwei C-Rohren im Innern des Gebäudes und räumten durch Kellerfenster glimmende Gegenstände ins Freie, wo diese dann endgültig abgelöscht werden konnten. Nachdem der Brand gelöscht war, wurden durch den Umweltdienst der Feuerwehr Hamburg umfangreiche Messungen auf Kohlenmonoxid in den Wohnungen durchgeführt und dies anschließend belüftet. Der Einsatz der Feuerwehr Hamburg dauerte insgesamt dreieinhalb Stunden. Um 8:00 Uhr wurde die Brandstelle noch einmal durch die Besatzung eines Löschfahrzeugs kontrolliert, es wurde keine versteckten Glutnester gefunden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen. Die Feuerwehr Hamburg war mit 50 Einsatzkräften und 20 Fahrzeugen vor Ort.

Text: Pressestelle Feuerwehr Hamburg

Fotos: Blaulicht News Sebastian Peters

Brennender Dachstuhl in Hamburg-Horn fordert die FF Wandsbek-Marienthal über mehrere Stunden!

Mehrere Anrufer meldeten der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg am Abend des 06.05.2020 über den Notruf 112 dicken schwarzen Rauch und Feuer aus dem Dach eines viergeschossigen Mehrfamilienhauses im Stadtteil Horn. Daraufhin alarmierte der Führungs- und Lagedienst mit dem Alarmstichwort Feuer 2 sofort zwei Löschgruppen der Berufsfeuerwehr aus Billstedt und Wandsbek, sowie die Freiwilligen Feuerwehren Billstedt-Horn und Wandsbek-Marienthal.

Vor Ort stellte der mitalarmierte Führungsdienst einen ausgedehnten Wohnungsbrand in einer Dachgeschosswohnung im vierten Obergeschoss und dem darüberliegenden Spitzboden fest. Aufgrund der starken Rauchentwicklung im Kreuzungsbereich Horner Rennbahn und den umliegenden Straßenzügen erließ der Einsatzleiter für den Zeitraum der Brandbekämpfung eine Warnung der Bevölkerung über das Warnsystem MOWAS, mit der Aufforderung im betroffenen Bereich Türen und Fenster geschlossen zu halten und Lüftungsanlagen aus oder auf Umluft-Zirkulation zu schalten.

Bei der sofort eingeleiteten Brandbekämpfung durch einen Trupp mit umluftunabhängigem Atemschutz und einem C-Rohr im Innenangriff, stellte dieser fest, dass in der Brandwohnung keine Bewohner anwesend waren. Die übrigen Bewohner, aus den darunterliegenden Wohnungen, konnten durch die Einsatzkräfte alle unverletzt in Sicherheit gebracht werden. Sie kamen für den Zeitraum der Löscharbeiten in einem bereitgestellten Bus des HVV unter und wurden betreut.

Parallel erfolgte ein umfassender Löschangriff auf der Vorder- und Rückseite des Gebäudes von Trupps mit C-Rohren über zwei Drehleitern, sowie einem weiteren Trupp im angrenzenden Dachbereich, als sogenannte Riegelstellung, um eine weitere Brandausbreitung zu verhindern. Aufgrund der baulich bedingt eingeschränkten Erreichbarkeit der Brandherde wurde im weiteren Verlauf zusätzlich ein Teleskopmastfahrzeug 53 für die Nachlöscharbeiten eingesetzt, um sämtliche Glut- und Wärmenester ablöschen zu können.

Um den Löschwasserschaden im Gebäude zu mindern, wurde durch die Freiwilige Feuerwehr Öjendorf Mobiliar mit Planen abgedeckt und ausgetretenes Löschwasser aus dem Geäude gepumpt. Diese sehr zeit- und personalintensiven Arbeiten zogen sich bis in die späten Abendstunden, sodass Einsatzkräfte zwischenzeitlich durch Beamte der Wachen Barmbek und Veddel sowie die Freiwillige Feuerwehr Bille ausgetauscht und vor Ort durch die Freiwillige Feuerwehr Eißendorf mit Getränken versorgt werden mussten.

Nach Abschluss der Nachlöscharbeiten wurde die Einsatzstelle der Polizei für weitere Ermittlungen zur Brandursache übergeben. Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte vor Ort im Einsatz

Text: Pressemitteilung der Pressestelle der Feuerwehr Hamburg

Bildrechte: Presseservice Ebner & Blaulicht-News Sebastian Peters