Freiwillige Feuerwehr Wandsbek-Marienthal

Für Sie im Einsatz.

Informationen

FEUER

Unklarer Brandgeruch in der näheren Umgebung der Einsatzadresse veranlasste Anwohner den Notruf der Feuerwehr Hamburg zu wählen. Auch nach umfassender Erkundung konnte keine Feststellung gemacht werden -Blinder Alarm!

FEUER

Ein qualmender Ascheimer auf der Zwischenebene eines U-Bahnhofs gab Anlass zur Alarmierung – das Feuer konnte bereits vor Ankunft der Feuerwehr durch Passanten gelöscht werden – „Abspannen“ auf der Anfahrt für die FF Wandsbek-Marienthal

WASSER

An der angegebenen Einsatzadresse war, vermutlich bedingt durch die kalte Witterung, eine Fernwärmeleitung geplatzt. Diese hatte in einem ca. 50×50 Meter großen Wohnblock diverse Kellerräume sowie eine angrenzende Tiefgarage unter Wasser gesetzt. Außerdem drohte ein Betriebsraum unter Wasser gesetzt zu werden, diesen galt es durch die Einsatzkräfte zu schützen. Über einen Zeitraum von ca. 3 Stunden wurden die Keller durch die Feuerwehr mittels E-Tauchpumpen und Wassersaugern vom Wasser befreit, der Betriebsraum konnte erfolgreich geschützt werden.

FEUER NOTFALL

Erstmeldung: FEUER (FEU)

Anrufer meldeten der Feuerwehr über den Notruf 112 eine starke Rauchentwicklung aus einem Keller eines Mehrfamilienhauses. Diese Lage wurde wie gemeldet vorgefunden, bei der Ankunft der Einsatzkräfte drang dichter Rauch aus mehreren Kellerfenstern zweier Hauseingänge. Umgehend wurde ein Löschangriff mittels zweier C-Strahlrohre über zwei Hauseingänge vorgenommen und der brennende Kellerraum mittels Zangenangriff gelöscht. Auf Grund des erhöhten Bedarfs an Atemschutzgeräteträgern forderte der Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr im Verlaufe des Einsatzes eine weitere Freiwillige Feuerwehr an.

Während der Löscharbeiten klagten zwei Bewohner der betreffenden Hauseingänge über Kopfschmerzen und Atembeschwerden, sodass ein Rettungswagen nachgefordert werden musste. Nach kurzer Behandlung durch die Rettungswagenbesatzung verblieben die zwei Personen jedoch an der Einsatzstelle und lehnten eine Beförderung in ein nahegelegenes Krankenhaus ab.

Nachdem das Feuer erfolgreich bekämpft wurde, mussten diverse Kellerräume und Wohnungen kontrolliert und teilweise gewaltsam geöffnet werden.

Da sich die Entrauchung der Kellerräume als schwierig herausstellte, wurde vom Einsatzleiter ein Gerätewagen Rüst 2 (GWR2) der Feuer- und Rettungswache Billstedt mit einem Be- und Entlüftungsgerät nachgefordert. Die Nutzung dieses Spezialgerätes zeigte nach ca. 30 Minuten Wirkung, so dass nach ca. 2 1/2 Stunden Einsatzdauer „Abspannen“ gegeben werden konnte.

FEUER

Ein flackerndes LED Licht in einem Fenster eines Mehrfamilienhauses gab Anlass zur Alarmierung – Keine Schadenlage!

FEUER 3.ALARM

Am Abend des 25.09.2020 um kurz nach 22.00 Uhr erhielt die Rettungsleistelle der Feuerwehr Hamburg innerhalb kürzester Zeit mehrere Notruf von Anwohnern, die über hellen Feuerschein und starke Rauchentwicklung aus einer Bootshalle am Goldbek-Kanal berichteten. Die daraufhin alarmierten Einsatzkräfte des ersten Löschzuges stellten kurz darauf vor Ort fest, dass zwei von mehreren Bootslagerhallen, mit den Außenmaßen von circa 70 x 50 Metern, in einem Wohngebiet bereits im Vollbrand standen. Der Einsatzleiter erhöhte sofort auf die dritte Alarmstufe, um mit einem Großaufgebot von Löschtrupps, Wasserwerfern und Drehleitern ein Übergreifen der meterhohen Flammen auf benachbarte Hallen und Wohngebäude zu verhindern. Dicker schwarzer Rauch behinderte die Sicht, weil in der Halle Klein- und Sportboote aus Holz und Kunststoffen brannten. Starker Funkenflug und meterhohe Flammen waren weithin sichtbar. Der Zerknall von mehreren Druckgasbehältern, die dichte Bebauung und zahlreiche große Bäume erschwerten den Einsatz der Löschfahrzeuge und Drehleitern. Nur durch den massiven Einsatz von zahlreichen Löschrohren, Wasserwerfern und Wenderohren über Drehleitern, in mehreren Einsatzabschnitten, gelang es durch sogenannte Riegelstellungen eine weitere Brandausbreitung auf direkt angrenzende Hallen und Wohngebäude zu verhindern und das Feuer zu löschen. Dennoch kam es zum Teileinsturz von zwei Drittel der Hallenkonstruktion. Um das Feuer von oben zu bekämpfen und Glut- und Wärmenester ablöschen zu können, wurde auch das Teleskopmastfahrzeug 53 eingesetzt. Eine wasserseitige Brandbekämpfung vom Goldbek-Kanal war nur eingeschränkt mit Wasserwerfern von der gegenüberliegenden Uferseite und mit Hilfe von Kleinbooten möglich. Vom Einsatzleiter wurde eine Information der Bevölkerung über Warn-Apps, Social-Media und Rundfunkdurchsagen veranlasst, aufgrund der erheblichen Rauchgas-Belästigung Türen und Fenster zu schließen und Lüftungsanlagen auszuschalten. Dieser Warnhinweis wurde am darauf folgenden Morgen um 09.30 Uhr zurückgenommen. In der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg gingen über die Notrufnummer 112 im Verlauf weit über hundert weitere Notrufe von besorgten Bürgern mit Feuermeldungen ein, die im Zusammenhang mit diesem Brandereignis standen. Mehrere Löschzüge und Freiwillige Feuerwehren wurden zur Überprüfung alarmiert. Die Nachlöscharbeiten zogen sich durch die gesamte Nacht bis in den Vormittag des heutigen Tages. Vertreter von Umweltbehörde und Energieversorgern wurden zur Einsatzstelle angefordert, um mit dem Einsatzleiter notwendige Maßnahmen abzustimmen. Auch eine in Brand geratene Erdgas-Hausanschlussleitung musste durch Fachkräfte von Gasnetz Hamburg abgesperrt werden, bevor letzte Brandherde gelöscht werden konnten. Glücklicherweise verlief der Einsatz ohne Personenschaden. 

Insgesamt waren rund 130 Einsatzkräfte der Feuerwehr Hamburg mit drei Löschzügen der Berufsfeuerwehr, acht Freiwillige Feuerwehren, diverse Lösch-, Hubrettungs- und Sonderfahrzeuge, Führungsdienste und Versorgungseinheiten vor Ort im Einsatz. Auch der Amtsleiter der Feuerwehr Hamburg, Dr. Christian Schwarz, machte sich vor Ort ein Bild vom Einsatzverlauf.

Pressebericht:

https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Mehrere-Bootshallen-brennen-in-Winterhude-nieder,feuer4900.html?fbclid=IwAR0Vj6mnnKmJJwC-qomeAROh4eEUvf8Ts6AVOk4YC9KT7uIOv6J-0PRyXpk

https://mobil.mopo.de/hamburg/megafeuer-mitten-in-hamburg-explosionen-und-riesige-flammen–bootswerft-brennt–37399790?originalReferrer=http://m.facebook.com&dmcid=sm_fb_p&utm_medium=social&utm_source=Facebook&fbclid=IwAR26RCdVnJxVCvtVkJ2h9y02A3nHfkQ8OeUe7xqgSI9Rf_ZT58HlzM3wzwk

Text: Pressstelle der Feuerwehr Hamburg

Fotos: Blaulicht-News.de (Sebastian Peters)

FEUER 2.ALARM

Erstmeldung: FEUER

Am Abend des 18.08.2020 meldete eine Vielzahl von Anrufern eine starke Rauchentwicklung aus dem Dachbereich eines Mehrfamilienhauses im Stadtteil Dulsberg. Auf Grund der etwas zeitversetzen hohen Zahl an Anrufern, entschied sich der Lagedienstführer der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg, die Erstmeldung Feuer auf Feuer 2. Alarm zu erhöhen, um so gleich mehrere Einsatzkräfte an der Einsatzstelle zur Verfügung zu haben.

Nach dem Eintreffen der ersten Löschgruppe der Feuer- und Rettungswache Barmbek stellte sich jedoch heraus, das lediglich eine Mikrowelle sowie angrenzendes Küchenmobiliar brannten. Das Feuer konnte bereits nach kurzer Zeit mit einem C-Rohr gelöscht werden.

FEUER

An der gemeldeten Einsatzadresse brannte großflächig Dämmmaterial im Dachgeschoss eines 5. Geschossigen Wohnhauses. Das brennende Dämmmaterial wurde mittels einem C-Strahlrohr im Innenangriff gelöscht. Im Anschluss musste das Dämmmaterial großflächig aufgenommen werden und die Brandstelle mehrfach mittels Wärmebildkamera auf letzte Glutnester kontrolliert werden.

FEUER

An der gemeldeten Einsatzadresse brannte Essen im Topf auf einem eingeschalteten E-Herd. Das Kleinfeuer wurde mit einem Kleinlöschgerät gelöscht.